von Thomas Rünker

Bischof beauftragt zehn neue Seelsorgerinnen und Seelsorger

Vier Gemeinde- und sechs Pastoralreferenten beenden ihre Ausbildung im Bistum Essen und beginnen nach der Beauftragungsfeier am 14. Juli ihren Dienst in katholischen Pfarreien im Ruhrgebiet und im Sauerland.

In einem feierlichen Gottesdienst beauftragt Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck am Freitag, 14. Juli, zehn Seelsorgerinnen und Seelsorger für ihren Dienst als Pastoral- oder Gemeindereferenten. Mit diesem Gottesdienst beenden die Theologen ihre Ausbildungs- und Assistenzzeit und wechseln in neue Einsatzorte in verschiedenen Pfarreien des Bistums Essen.

Als Pastoralreferentinnen und -referenten beauftragt der Bischof:

  • Mark Bothe aus Vechta (bislang Propsteipfarrei St. Urbanus, Gelsenkirchen-Buer, künftig Propsteipfarrei St. Clemens, Oberhausen)
  • Martin Diewald aus Altenburg (bislang Pfarrei St. Laurentius, Plettenberg, wechselt in die Militärseelsorge)
  • Sabrina Kuhlmann aus Rinteln (bislang Pfarrei St. Lambertus, Essen, künftig Propsteipfarrei St. Pankratius, Oberhausen)
  • Markus Tiefensee aus Essen (bislang Pfarrei St. Gertrud, Essen, künftig Pfarrei St. Antonius, Essen)
  • Elisabeth Wortberg-Lepping (bleibt an ihrem bisherigen Einsatzort als Krankenhaus-Seelsorgerin am St. Josef-Hospital in der Bochumer Propsteipfarrei St. Peter und Paul tätig)
  • Markus Zingel aus Gelsenkirchen (ist bereits Anfang des Jahres von der Propsteipfarrei St Lamberti in Gladbeck in die Pfarrei St. Laurentius in Essen gewechselt.)

Als Gemeindereferentinnen und -referenten beauftragt der Bischof:

  • Thomas Bartz aus Oberhausen (bislang Gemeinde St. Franziskus, Pfarrei St. Peter und Paul, Bochum, künftig Pfarrei St. Medardus, Lüdenscheid)
  • Laura Bartz (bislang Assistenzzeit in Osnabrück, künftig Pfarrei St. Laurentius, Plettenberg)
  • Elisabeth Rudersdorf aus Duisburg (bislang Propstei-Pfarrei St. Lamberti, Gladbeck, künftig Pfarrei Liebfrauen, Bochum)
  • Rebecca Weidenbach aus Gelsenkirchen (bislang Gemeinde Herz-Jesu, Pfarrei St. Michael, Duisburg, künftig Pfarrei Liebfrauen, Duisburg).

Die Einsatzfelder in der Seelsorge sind für Pastoral- und Gemeindereferenten ähnlich. Sie bereiten auf Taufe, Erstkommunion und Firmung vor, begleiten den Pfarrgemeinderat und andere Gremien in der Pfarrei und übernehmen Koordinierungsaufgaben. Außerdem leiten sie Kindergot-tesdienste, Beerdigungen oder Wort-Gottes-Feiern – also Gottesdienste ohne Eucharistiefeier, die nur ein Priester feiern kann. Ebenso wie Priester leisten sie Einzelseelsorge in der Pfarrei, in Schulen, Krankenhäusern, Gefängnissen, Jugendverbänden oder Altenheimen.

Die beiden Berufsgruppen unterscheiden sich vor allem dadurch, dass Pastoralreferenten in der Regel einen Hochschulabschluss der Diplom-Theologie haben und häufig pfarreiweite Koordinierungsaufgaben übernehmen – gerade im Zuge der aktuellen Pfarreientwicklungsprozesse. Gemeindereferenten hingegen benötigen einen Abschluss in Religionspädagogik und sind meist in einzelnen Gemeinden eingesetzt. Dort übernehmen Sie jedoch zunehmend die Aufgabe einer zentralen Ansprechpartnerin und koordinieren die Seelsorger vor Ort. Die konkreten Arbeitsfelder legt in jedem Fall das Pastoralteam der jeweiligen Gesamt-Pfarrei fest.

Weitere Informationen zu den verschiedenen pastoralen Berufen und den Ausbildungswegen dorthin gibt es auf der Internetseite "Kirche kann Karriere".

Abteilungsleiterin — Bischöfliche Beauftragte für die Ausbildung des Pastoralen Personals

Ingelore Engbrocks

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