72-Stunden-Aktion endet mit fröhlichem Fest am Essener Dom

Drei Tage lang haben sich im Bistum Essen 3600 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in 130 Projekten für ihre Nachbarschaft engagiert. Bischof Overbeck: „So machen sie die Welt ein Stück besser und tragen dazu bei, dass unsere Kirche lebendig bleibt und im Alltag junger Menschen erlebbar wird!“

Erschöpft, aber glücklich haben am Sonntagnachmittag hunderte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus dem gesamten Ruhrbistum auf dem Burgplatz am Essener Dom den Abschluss der 72-Stunden-Aktion gefeiert. Seit Donnerstagabend hatten bistumsweit rund 3600 Jungen und Mädchen, Frauen und Männer in mehr als 130 Aktionsgruppen zwischen Duisburg, Gelsenkirchen und dem märkischen Sauerland geplant und gebaut, Begegnungen organisiert, sich für die Umwelt in ihrer Nachbarschaft eingesetzt und so ein bisschen die Welt verbessert. Damit waren die jungen Leute aus dem Ruhrbistum Teil der bundesweiten 72-Stunden-Aktion, an der sich am vergangenen Wochenende rund 85.000 junge Menschen beteiligt haben.

Organisiert hatte die 72-Stunden-Aktion der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Dessen Diözesanvorsitzende Steffi Schulze nannte die Sozialaktion am Sonntagabend einen vollen Erfolg: „Wir haben in den vergangenen 72 Stunden gezeigt, dass junge Menschen sich gerne stark machen für eine gute, soziale, solidarische aber auch ökologisch nachhaltige Gesellschaft“, so Schulze. Darüber freute sich auch Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck, vor dessen Bischofshaus die jungen Leute das arbeitsreiche Wochenende mit Live-Musik, Currywurst und guter Laune ausklingen ließen. Es sei immer wieder toll zu sehen, „wie stark sich die Jugendlichen in der Kirche und Gesellschaft engagieren!“, sagte Overbeck auf dem Fest. „So machen sie die Welt ein Stück besser und tragen dazu bei, dass unsere Kirche lebendig bleibt und im Alltag junger Menschen erlebbar wird!“

Während Generalvikar Klaus Pfeffer sich am Samstag gemeinsam mit Steffi Schulze in Neuenrade und Herscheid ein Bild von verschiedenen Projekten der 72-Stunden-Aktion machte, besuchte Bischof Overbeck Gruppen in Gladbeck und Gelsenkirchen. Gemeinsam mit der grünen Europa-Abgeordneten Terry Reintke war Overbeck Schirmherr der vom BDKJ organisierten Sozialaktion im Bistum Essen.

Bistumsweit waren Pfadfinder, Messdiener, Firmgruppen, Wohngruppen aus katholischen Behinderteneinrichtungen, Schulklassen, Freundeskreise und viele weitere Gruppen bei der 72-Stunden-Aktion dabei. So vielfältig wie sie waren auch die Projekte, die sich die Gruppen größtenteils selbst ausgesucht haben: Drei Tage lang wurden Spielplätze auf Vordermann gebracht, Räume und Außengelände von Kindergärten, Tiergehegen und anderen sozialen Einrichtungen neugestaltet, Feste für Kinder, Flüchtlinge oder Senioren organisiert und jede Menge Wildblumenwiesen und Hochbeete angelegt. Gerade mit der ökologischen Orientierung vieler Projekte schlug die 72-Stunden-Aktion für die BDKJ-Vorsitzende Schulze auch einen Bogen zu den „Fridays for future“-Demonstrationen: „Bei uns zeigen Kinder und Jugendliche, dass sie nicht nur lautstark für eine bessere Zukunft demonstrieren, sondern sich auch selbst tatkräftig dafür einsetzen“.

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