von Cordula Spangenberg

Jugendkirche Tabgha: Talente teilen, Spaß haben, Gottesdienst feiern

Der neu gestaltete Kirchenraum von St. Joseph bietet der Jugendkirche, aber auch der Gemeinde neue Möglichkeiten zum Feiern, zur Besinnung und Begegnung

Tabgha ist ein Ort am See Genezareth in Israel, an dem Jesus fünf Brote und zwei Fische so vermehrte, dass 5000 Männer und ihre Angehörigen satt werden konnten – so erzählen es die Evangelien. „Tabgha“ ist auch der Name der Jugendkirche im Bistum Essen, die nach ihrem Umzug von Oberhausen nach Duisburg nun am Sonntagabend, 22. August, ihren Neustart in der Kirche St. Joseph am Dellplatz mit einem Gottesdienst gefeiert hat.

Während der Pandemie konnten die Tabgha-Gottesdienste nur digital stattfinden, stießen aber auf großes Interesse und hohe Teilnehmerzahlen junger Erwachsener. In der Zwischenzeit ist natürlich die Beratung und Wegbegleitung durch das Team um Jugendseelsorger Stephan Markgraf weitergegangen – zunächst in Telefonaten und Video-Gesprächen, später draußen mit Maske –, und jüngst war auch wieder eine gemeinsame Fahrt möglich. Dennoch sind alle, die sich der Jugendkirche Tabgha verbunden fühlen, froh, sich endlich wieder begegnen zu können. Deshalb waren die knapp 100 Plätze zum Starter-Gottesdienst, die in Corona-Zeiten in der großen St. Josephs-Kirche besetzt werden können, schnell ausgebucht. Dort kann man sich unten im Kirchenraum im großen Oval zwischen Ambo und einer großen Wasserklangschale zum Wortgottesdienst versammeln. Zur Eucharistie stehen dann künftig alle Feiernden gemeinsam oben im Altarraum.

Deutschlands erste Jugendkirche

Tabgha gilt als Deutschlands erste Jugendkirche. Sie wurde im Jahr 2000 in der Christus-König-Kirche in Oberhausen-Buschhausen eröffnet. Im Zuge einer grundsätzlichen Weiterentwicklung der Tabgha-Arbeit gab es eine intensive, zweijährige Standortsuche, an deren Ende 2019 die Entscheidung für die große Kirche St. Joseph im belebten Duisburger Kultur- und Schul-Viertel rund um den Dellplatz stand. Seitdem ist die Kirche mit Blick auf die neue Nutzung als Jugendkirche umgebaut worden.

"Tabgha ist eine Bühne, auf die Menschen zeigen und teilen, was sie können"

Jugendreferentin Michele Przybyla erklärte in der Katechese, was das biblische Tabgha mit den jungen Menschen heute zu tun hat. Damals wurde verteilt, was verfügbar war an Brot und Fisch, und es reichte für alle. Jeder, der heute in die Jugendkirche kommt, bringt seine Talente mit: Gut zuhören zu können, eine künstlerische Ader zu haben oder einen Draht zu Tieren: „Tabgha in Duisburg ist eine Bühne, auf der die Menschen zeigen und teilen, was sie können.“

Weil der offene Raum von St. Joseph, den die Jugendkirche sich nun mit der Pfarrei teilt, viele Gestaltungsmöglichkeiten bietet, konnten die Teilnehmenden des Gottesdienstes sich anschließend im neu geschaffenen Bistro – durch Glastüren vom Kirchenraum abgetrennt – mit Getränken versorgen und dann draußen vor der Kirche zum lange vermissten Treffen und Reden zusammenkommen.

Jugendseelsorger

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