Bischof sprach mit Polizeipräsidenten über Konsequenzen zu sexuellem Missbrauch

Mit Polizeipräsidenten und Landräten im Ruhrbistum hat Bischof Overbeck am Freitag über sexuellem Missbrauch an Minderjährigen und die Konsequenzen für Prävention dieser Taten und Handeln der katholischen Kirche diskutiert.

Über sexuellen Missbrauch und die Konsequenzen für Prävention und Handeln der katholischen Kirche sprach Bischof Franz-Josef Overbeck am Freitag, 17. Januar, bei einem Treffen mit den Polizeipräsidentinnen und -präsidenten sowie den Landräten der Polizeibehörden im Bistum Essen.

Das Ausmaß sexueller Missbrauchstaten an Minderjährigen sei ein Thema, das Kirche und Polizei aus unterschiedlichen Perspektiven gleichermaßen beschäftigt, bestürzt und berührt, sagte Friederike Zurhausen, Polizeipräsidentin in Recklinghausen: „Für die Opfer gibt es keine emotionale Verjährungsfrist“. Kriminaldirektor Jürgen Häusler präsentierte bei dem Treffen aktuelle Zahlen und Hintergrundinformationen zu Missbrauchsfällen, Generalvikar Klaus Pfeffer stellte Ergebnisse der MHG-Studie und deren Konsequenzen für das Bistum Essen vor.

Overbeck und Pfeffer betonten ihre Dankbarkeit für die gute Kooperation mit Polizei und Staatsanwaltschaft.

Bischof Overbeck trifft sich in regelmäßigen Abständen mit den Polizeipräsidenten und Landräten aus den Städten und Kreisen des Ruhrbistums, um über Fragen gesellschaftlicher Entwicklungen und damit verbundener gemeinsamer Anliegen und Aufgaben zu diskutieren.

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