von Thomas Rünker

Dom lädt zu Pantomime mit Orgelmusik

Beim dritten „Dimension Domorgel“-Konzert bringt Domorganist Sebastian Küchler-Blessing am Mittwoch, 8. November, die Musik der Rieger-Orgel mit wortlosem Schauspiel zusammen.

Pantomime und Orgelspiel treffen am Mittwoch, 8. November, um 19.30 Uhr im Essener Dom beim nächsten „Dimension Domorgel“-Konzert aufeinander. Nach Stummfilm und Literatur bringt Domorganist Sebastian Küchler-Blessing beim dritten Konzert der Reihe zwei wortlose Künste miteinander in den Dialog. Während Küchler-Blessing auf der Rieger-Orgel improvisiert, zwei Stücke aus Felix Mendelssohn Bartholdys Reihe „Lieder ohne Worte“ und den frühbarocken Choral „Gott, heilger Schöpfer aller Stern“ präsentiert, spielt der Pantomime JOMI im Kirchenraum drei eindrucksvolle Szenen. Nach der biblischen „Erschaffung der Welt“ spielt er eine „Marionette“, deren Wille zur Selbstbestimmung sich bis zur Überheblichkeit steigert. Schließlich inszeniert er „Sprachlos im Dunkel der Angst“ um das Leiden einer jungen Mutter, die an Krebs erkrankt.

JOMI (Josef Michael Kreutzer) zählt zu den Spitzenkünstlern seines Fachs und arbeitet seit 35 Jahren als Solopantomime und Dozent für Pantomime, Körpersprache und Bühnenkunst. Er ist von Kindheit an gehörlos.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, im Anschluss bitten die Veranstalter um eine Spende für die Dommusik. Nach Konzertbeginn ist kein Einlass mehr möglich. Das Programm dauert etwa 75 Minuten, es gibt keine Pause.

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