Bischof gratuliert Wilhelm Beermann zum NRW-Verdienstorden

Mit der Auszeichnung durch Ministerpräsidentin Kraft erfahre das berufliche wie ehrenamtliche Engagement des langjährigen Bergbau-Managers „eine besondere und völlig verdiente Würdigung“, so Overbeck.

Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck hat dem langjährigen Bergbau-Manager Dr. Wilhelm Beermann zum Verdienstorden des Landes NRW gratuliert. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hatte Beermann vergangene Woche mit dieser herausragenden Auszeichnung geehrt und unter anderem das Engagement Beermanns in Führungsgremien des Katholischen Klinikums Bochum hervorgehoben, wo sich der 80-Jährige insbesondere für die medizinische Ausbildung einsetzt. Mit dem Verdienstorden erfahre „sowohl Ihr berufliches wie auch ehrenamtliches Tun eine besondere und völlig verdiente Würdigung“, schrieb Overbeck Beermann jetzt in einem Glückwunschschreiben.

Bereits im vergangenen Jahr hatte der Bischof dem engagierten Bochumer Katholiken das Ehrenzeichen des Ruhrbistums überreicht und damit Beermanns langjährige Verbundenheit mit dem Bistum Essen gewürdigt. Schon bei der Bistumsgründung 1958 habe er als Pfarrjugendführer für Bochum-Wattenscheid auf dem Essener Burgplatz im Regen gestanden, um Zeuge dieses historischen Ereignisses zu werden, hieß es seinerzeit. Später unterstützte Beermann 1987 den Besuch von Papst Johannes Paul II. im Ruhrgebiet, insbesondere das Treffen mit Bergleuten auf der Bottroper Zeche Prosper-Haniel. Beermann förderte, auch in den schwierigen Zeiten des Strukturwandels, die Angebote der „Gemeinsamen Sozialen Arbeit“ (GSA) von Kirchen und Ruhrbergbau. Seit 2001 Aufsichtsratsvorsitzender des Krankenhausverbundes Katholisches Klinikum Bochum war Beermann 2014 an der Fusion des Verbundes mit dem Marien-Hospital Wattenscheid beteiligt und führt seitdem auch das Kontrollorgan des neu aufgestellten Klinikverbundes. Zugleich hat sich Beermann intensiv für das Bistums-Projekt „Christliches Profil Katholischer Krankenhäuser“ eingesetzt.

Beruflich war Beermann seit seiner Ausbildung Anfang der 1950er Jahre auf der Gelsenkirchener Zeche Rheinelbe sein gesamtes Berufsleben lang eng mit den Themen Bergbau und Soziales verbunden. 1990 stieg er als Arbeitsdirektor in den Vorstand der Ruhrkohle AG auf und wurde 1998 bis zu seinem Ruhestand 2001 Vorstandschef der neu gegründeten Deutschen Steinkohle AG.

„Ihren Einsatz, sowohl für die Kirche vor Ort als auch im Katholischen Klinikum Bochum und weit darüber hinaus, weiß ich sehr zu schätzen und bin dafür sehr dankbar“, schreibt Overbeck weiter. Dadurch komme „eine große Loyalität zur Kirche, ein tiefer Glaube und Liebe zu den Menschen zum Ausdruck“.

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