von Thomas Rünker

„Maria“ kommt als Klassik-Pop-Oratorium in den Dom

Zusammen mit Orchester, Solisten und Band führt der Projektchor des Bistums Essen das Stück am 30. September im besonders ausgeleuchteten Kirchenschiff auf. Auch Komponist Thomas Gabriel ist mit dabei.

"Maria von einer zu tiefst menschliche Seite"

Mit reichlich Pop, gemischt mit Klassik, Rock und Kirchenlied, präsentiert der Projektchor des Bistums Essen am Freitag, 30. September, um 19.30 Uhr im besonders ausgeleuchteten Essener Dom das Oratorium „Maria“. Zusammen mit Orchester und Band erzählt der Chor unter der Leitung von Stefan Glaser in sechs Bildern das Leben der Gottesmutter – angefangen bei der ungewollten Schwangerschaft bis zu dem Moment als sie den Leichnam ihres gekreuzigten Sohnes in den Armen hält. Immer wieder dreht sich der von Sopranistin Miriam Schmitz gesungene Text aus der Feder von Eugen Eckert dabei um die Frage: „Werde ich es schaffen, dich zu halten?“ Damit zeige das Oratorium „Maria von einer für die katholische Kirche ungewöhnlichen, zu tiefst menschliche Seite“, beschreibt es Glaser – und das wenige Meter neben der Goldenen Madonna, der weltweit älteste figürlichen Darstellung von Gottesmutter und Jesuskind.

Die Musik dieses ungewöhnlichen Klassik-Pop-Oratoriums hat der bekannte deutsche Kirchenmusiker Thomas Gabriel geschrieben. Er wird bei der Aufführung im Dom selbst dabei sein, das Stück am Klavier begleiten und mit einigen Erläuterungen in die Musik einführen. Gabriel hat „Maria“ vor als Auftragskomposition für die evangelische Friedenskirche in Ratingen geschrieben und dort im März 2014 uraufgeführt.

Im aufwändig beleuchteten Essener Dom steht die „Maria“-Aufführung am 30. September einerseits im Kontext des Jubiläums „700 Jahre gotischer Dom“, mit dem die Kirche in diesem Sommer die Weihe des Kirchenschiffs im Jahr 1316 feiert. Zum anderen möchte Glaser mit dem Stück einen besonderen Akzent auf moderne Pop-Musik im kirchlichen Kontext setzen: Im Rahmen des Zukunftsbildes im Bistum Essen leitet Glaser eine Projektgruppe, die Pop-Musik in Kirchengemeinden fördern möchte.

Karten für die „Maria“-Aufführung sind für 20 Euro (Hauptschiff) oder 10 Euro (Seitenschiffe) in der Domschatzkammer (Di-Sa, 10-17 Uhr, So 11.30-17 Uhr) erhältlich. Bei Fragen hilft das Referat für Kirchenmusik im Bischöflichen Generalvikariat weiter, Tel.: 0201/2204-530 oder per E-Mail.

Bischöflicher Beauftrager für Kirchenmusik

Stefan Glaser

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