Zwischenstopp bei der "Goldenen Madonna"

Auf dem Weg nach Krakau zum Weltjugendtag besuchen spanische und lateinamerikanische Jugendliche das Ruhrbistum

Zwischenstopp im Essener Dom auf dem Weg nach Krakau zum Weltjugendtag: Mit Musik, Tanz, Klatschen und beträchtlichem Temperament hat eine 85-köpfige Gruppe von Jugendlichen aus Spanien und Lateinamerika am Mittwoch, 20. Juli, eine Andacht vor der „Goldenen Madonna“ gefeiert. Begleitet werden die Jugendlichen von einem „Alt-Gelsenkirchener“, dem Amigonianer Bruder Anno Müller, der nach vielen Jahren als Jugendarbeiter im Ruhrgebiet derzeit in einer Kommunität seines Ordens im spanischen Sevilla lebt und arbeitet. Deshalb hatte am Dienstagabend auch ein Wiedersehen in Gelsenkirchen auf dem Besuchsprogramm der ganzen Gruppe gestanden.

Auch die Jugendlichen aus Spanien, Guatemala und Kolumbien sind in ihren Heimatländern in Jugendgruppen der Amigonianer ehrenamtlich aktiv. Weihbischof Wilhelm Zimmermann erläuterte ihnen die Besonderheiten des kleinen, aber feinen Essener Doms mit seinen Schätzen: dem 1000 Jahre alten Siebenarmigen Leuchter und vor allem der „Goldenen Madonna“ aus dem Jahr 980. Auf ihre Reise nach Krakau zum Weltjugendtag gab er ihnen seinen Wunsch mit, angesichts des aktuellen Terrors in der Welt das Fundament des christlichen Glaubens für ein friedliches Zusammenleben neu und tiefer zu verstehen.

Nach dem Segen ließen die Lateinamerikaner es sich nehmen, zunächst vor der „Goldenen Madonna“ Kerzen zu entzünden und anschließend im Mittelgang des Doms ein paar sehr lautstarke, sehr fröhliche spanische Kirchenlieder zum Besten zu geben.

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