„Wenn es regnet, dann machen wir einfach weiter“

Sommer - das ist traditionell die Zeit, in der wieder viele Kinder- und Jugendverbände im Bistum Essen mit ihren Gruppen ins Ferienlager fahren. Und das bei gutem, wie bei schlechtem Wetter. So hat auch die Roverstufe der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) trotz Regen ihre Zelte in Brandenburg aufgeschlagen.


Sommerlager - bei gutem, wie bei schlechtem Wetter


In Zelten übernachten, Geländespiele im Wald spielen und abends am Lagerfeuer unter freiem Himmel sitzen– so oder so ähnlich verbringen auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Kinder und Jugendliche aus dem Bistum Essen ihre Sommerferien. Denn der Sommer ist traditionell die Jahreszeit, in der viele Kinder- und Jugendverbände mit ihren Gruppen ins Ferienlager fahren. Und das bei gutem, wie bei schlechtem Wetter.

Auch wenn der Sommer momentan buchstäblich ins Wasser fällt: Der viele Regen kann zumindest dem Diözesansommerlager der „Roverstufe“ (Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren) der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Bistum Essen nichts anhaben. Für insgesamt zwei Wochen haben rund 80 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem Ruhrbistum ihr Sommerlager in der Nähe von Rheinsberg (Brandenburg) aufgeschlagen, um dort in den kommenden Tagen gemeinsam Baumhäuser zu bauen. „Das schlechte Wetter hält uns von unserem Projekt nicht ab. Wenn es regnet, ziehen wir einfach die Regenjacken an und machen weiter“, erzählt Kevin Doil vom Vorbereitungsteam. Dass auch die Jugendlichen tatkräftig anpacken ohne sich zu beschweren, beeindruckt ihn. „Man merkt, hier stehen alle total hinter dem Projekt. Das liegt aber sicher auch daran, dass sich alle Teilnehmer ganz bewusst für diese Aktion entschieden haben. Wer keine Lust auf Baumhausbauen hat, ist gar nicht erst mitgefahren“, so der Leiter.

Insgesamt fünf Baumhäuser sollen am Ende der Woche fertig sein. Dass dieses Ziel realistisch ist, lässt sich jetzt schon deutlich erkennen. Die Grundgerüste sind errichtet, in den nächsten Tagen werden die Plattformen angebracht. Dann können die Jugendlichen auch dort oben übernachten. „Natürlich nur, wenn sie mit Seilen abgesichert sind", betont Kevin Doil.

Baumhäuser zu bauen – das ist sowohl für die Jugendlichen als auch für ihre Leiter und das Organisationsteam Neuland. „In dieser Form hat das noch keiner von uns gemacht“, erzählt Kevin Doil. „Allerdings ist es eine Pfadfindertradition, sich Sitzgelegenheiten oder Tische selber zu bauen. Diesmal ist eben alles nur eine Etage höher angebracht." Zur Sicherheit haben sich die Pfadfinder aus dem Ruhrbistum Unterstützung aus der Nachbardiözese Münster geholt: Hochseilgartentrainer Philipp passt auf, dass alle bei den Bauarbeiten auch gut abgesichert sind.

Auch wenn in ein paar Tagen die Baumhäuser fertig sind wird keine Langeweile aufkommen – darin sind sich Teilnehmer und Organisationsteam einig. Für die zweite gemeinsame Woche sind zum Beispiel noch ein Richtfest und ein Wettbewerb geplant: Die Jugendlichen sollen ihre Baumhäuser dekorieren. Auch der traditionelle Hike, eine mehrtägige Wanderung mit dem Rucksack, darf in diesem Sommerlager nicht fehlen. Während die einen mit dem Rad durch Brandenburg fahren, haben andere Kleingruppen einen Kurztrip ins nahe gelegene Berlin geplant. „Aktionen, die auch an Regentagen Spaß machen“, schmunzelt Kevin Doil. (ms)

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