Wenn aus Kirchen Kolumbarien, Büros und Bars werden

„Kein Gott mehr zuhause? Wenn aus Kirchen Kolumbarien, Büros und Bars werden“ heißt das Thema einer Tagung am 30. August 2014 in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" in Mülheim. Aspekte der Umnutzung von geschlossenen Kirchen werden hier im Mittelpunkt stehen.



Tagung in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“

Im Zuge der Gemeindefusionen in den deutschen Bistümern wurden bislang mehrere hundert Kirchen geschlossen. Weitere Schließungen werden folgen. Während manche Gebäude abgerissen wurden, erhalten andere eine neue Bestimmung – mit einem nicht selten bemerkenswerten Ergebnis.

Welche Beispiele für gelungene oder provokante Kirchenumnutzungen gibt es? Wie verändert eine abgerissene oder profanierte Kirche ihr bauliches und soziales Umfeld? Welche innovativen Momente vermögen es, die Schließung von Sakralräumen für eine neue Theologie der Gemeinde freizusetzen? Was macht einen Kirchenraum als Sakralraum wirksam?

Um diese Fragen geht es auf einer Tagung zum Thema „Kein Gott mehr zuhause? Wenn aus Kirchen Kolumbarien, Büros und Bars werden“, zu der die Katholische Akademie „Die Wolfsburg“, Mülheim, Falkenweg 6, schon jetzt für Samstag, 30. August, 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr, einlädt. Nachmittags werden zwei umgewidmete Kirchen besucht: Heilig Kreuz, Mülheim an der Ruhr (heute Kolumbarium) und St. Engelbert, Essen (heute Chorforum).

Referenten sind Dr. Herbert Fendrich, Bischöflicher Beauftragter für Kirche und Kunst im Bistum Essen, und der Liturgiewissenschaftler Professor Dr. Albert Gerhards, Bonn.

Tagungsbeitrag (inkl. Mahlzeiten): 39 Euro, ermäßigt: 23,40 Euro. Anmeldung (Tagungsnummer: 14180) unter Tel.: 0208/99919-981, per E-Mail an die.wolfsburg@bistum-essen.de oder online im Internet. (do)

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