von Cordula Spangenberg

Wandel, Umbruch und Entwicklung

Überall im deutschsprachigen Raum richtet sich die Kirche neu aus. Das Bistum Essen nimmt eine Vorreiterrolle ein.

Über neue Initiativen der Kirche im Bistum Essen informierten sich in diesen Tagen sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der katholischen Kirche Österreichs. Die Besucher, die sich in einer aufwändigen Weiterbildung des Salzburger katholischen Bildungszentrums St. Virgil darauf vorbereiten, Entwicklungsprozesse ihrer Heimatbistümer fachlich zu begleiten, verschafften sich im Ruhrgebiet einen Überblick über gelungene Beispiele aus der Praxis.

Das Bistum Essen übernimmt mit seinem bereits im Jahr 2011 mit einem Dialogprozess begonnenen Zukunftsbild „Du bewegst Kirche“ in vielerlei Hinsicht eine Vorreiterrolle für die Kirche im deutschsprachigen Raum. Einen ähnlichen Zukunftsprozess wird auch die Erzdiözese Salzburg zu Pfingsten starten. Lucia Greiner, die in führender Position im Salzburger Seelsorgeamt tätig ist, zeigte sich beeindruckt von der Fülle neuer Initiativen an Rhein, Ruhr und Lenne, die der Gruppe bei ihrem Besuch präsentiert wurden: Von der Jugendkirche „Tabgha“ in Oberhausen über das Sozialpastorale Zentrum „Petershof“ in Duisburg-Marxloh, die „ansprechBAR“, Kontaktstelle für Ehrenamtliche in St. Joseph, Gelsenkirchen-Schalke, bis hin zur Kunstkirche Christ-König in Bochum.

Gute Praxisanregungen sind den österreichischen Akteuren sehr willkommen. „Vor allem geht es uns bei unserem Besuch in Essen aber darum zu erkennen: Welches Personal, welches unternehmerische Wissen und welche Fördermittel braucht man, um eine große Organisation wie die Kirche verändern zu können?“, sagt Greiner. Das Ziel: Einladend zu wirken auch auf Menschen, die sich der Kirche nicht zugehörig fühlen.

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