Vorrath fordert stärkere Unterstützung für Kinder und Jugendliche

Weihbischof dankt Amigonianern für ihre Arbeit in Gelsenkirchen

Bei der Unterstützung von Familien sowie von Kindern und Jugendlichen kommt der Staat nach Ansicht von Diözesanadministrator Franz Vorrath seiner Veantwortung nicht in ausreichendem Maße nach. Dass heute besonders im Ruhrgebiet viele Kinder und Jugendliche zu denen zählen, die im Abseits stehen, gehöre für ihn zu den „nur schwer erträglichen Wiedersprüchen in unserem Land“, sagte der Weihbischof am Freitag, 5. Juni, bei einer Feier der Ordensgemeinschaft der Amigonianer in Gelsenkirchen anlässlich des 20-jährigen Bestehens ihres Jugendtreffs und des 75. Todestages ihres Ordensgründers Luis Amigo.

Der Hinweis auf die Verantwortlichkeit des Staates entbinde jedoch nicht von der Pflicht, konkret zu helfen, fügte der Weihbischof hinzu. Deshalb sei er den Amigonianern dankbar, „dass sie sich für diese Kinder und Jugendliche einsetzen, indem sie mit ihrer ganzen Person und Persönlichkeit für die jungen Menschen da sind und ihr Leben teilen“. Vorrath: „Mit ihrem unverwechselbaren Profil fügen die Amigonianer der Vielfalt kirchlicher Präsenz in unserer Region einen ganz besonderen Akzent hinzu.“ Das Motto der Jubiläumsfeiern der Amigonianer „Viva la vida – Es lebe das Leben“ sei deshalb auch „kein hohler Werbespruch“. Vielmehr ließen die Ordensbrüder dieses Motto im Jugendtreff jeden Tag Wirklichkeit werden. (ul)  

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