von Thomas Rünker

Trauer um Gemeindereferentin Andrea Hurlebusch

Beliebte Essener Seelsorgerin der Gemeinde Hl. Familie starb nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 54 Jahren. Hurlebusch war auf der Margarethenhöhe die erste Essener Gemeindereferentin mit Koordinierungsauftrag.

Gemeinde Hl. Familie ist tief betroffen - Rom-Pilger beten für die Verstorbene

Das Bistum Essen trauert um die Essener Gemeindereferentin Andrea Hurlebusch, die nach kurzer, schwerer Krankheit am Dienstag, 11. Oktober, im Alter von 54 Jahren gestorben ist. Hurlebusch war seit gut sechs Jahren Seelsorgerin in der Gemeinde Hl. Familie auf der Essener Margarethenhöhe. Dort hatte sie im Februar 2010 als erste Frau in Essen die Koordination der Seelsorge für eine katholische Gemeinde übernommen.

Die Gemeinde Hl. Familie zeigte sich tief betroffen angesichts des überraschenden und frühen Todes der beliebten Gemeindereferentin. „Andrea war eine beeindruckende Frau, einfühlsame Seelsorgerin und gute Freundin. Sie geht viel zu früh“, schrieb die Gemeinderatsvorsitzende Britta Pöllen in einer ersten Stellungnahme. „Wir legen ihr Leben, ihren Tod und unsere Trauer in Gottes Hand. Möge sie in seinem Frieden, in ,seinem Glück‘, wie sie es selbst formuliert hat, leben.“ Auch die Teilnehmer der Bistumswallfahrt in Rom und Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck erreichte die traurige Nachricht aus der Heimat. „Wir trauern um eine Seelsorgerin mit Leib und Seele, die sich aufopferungsvoll für ihre Gemeinde engagiert hat, der aber auch stets der Kontakt zu ihrer Berufsgruppe und die Weiterentwicklung des Berufes der Gemeindereferentin ein wichtiges Anliegen war“, sagte Overbeck. Bei einem gemeinsamen Gottesdienst in Rom schlossen die Pilger am Dienstagabend die Verstorbene in ihr Gebet ein.

Hurlebusch wurde 1962 in Essen geboren und war nach ihrer Ausbildung zur Gemeindereferentin von 1985 bis 1988 zunächst in St. Pankratius, Oberhausen-Osterfeld tätig. Anschließend wechselte sie nach St. Augustinus in Essen-Frohnhausen und übernahm ab 1998 zusätzlich Aufgaben in St. Stephanus, Essen-Holsterhausen. Für die Pfarrangehörigen dort wurde sie zudem zur Bezugsperson ernannt. Von 2002 bis zu ihrem Wechsel auf die Essener Margarethenhöhe arbeitete sie in der Bochumer Pfarrei St. Bonifatius.

Auf der Margarethenhöhe engagierte sich Hurlebusch unter anderem für die Bücherei und konnte viele neue Ehrenamtliche für diese Arbeit gewinnen. „Sie hat unsere Gemeindebücherei zu einer richtigen Stadtteil-Bücherei ausgebaut“, sagt ein Gemeindemitglied. Außerdem war die Gemeindereferentin ehrenamtlich in der Notfallseelsorge aktiv, seit vielen Jahren Regionalsprecherin der Gemeindereferentinnen und -referenten sowie Mitglied der Gemeinschaft „Diakonia“, einer geistliche Gemeinschaft für Frauen im pastoralen Dienst, deren Leitung sie 2002 übernommen hatte.

Am Montag, 17. Oktober, feiert die Gemeinde Hl. Familie um 9 Uhr in der Kirche am Ginsterweg 44 das Auferstehungsamt für Andrea Hurlebusch. Die Beisetzung erfolgt um 11 Uhr auf dem Rühlefriedhof an der Rühlestraße in Essen-Holsterhausen.

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