Stellungnahme

Zu der Berichterstattung in der Rheinischen Post über die Protestaktionen der Katholiken in Duisburg-Hamborn nimmt das Bistum Essen wie folgt Stellung:

Zum Artikel "Erfolg für Kirchenbesetzer?" in der Rheinischen Post, Ausgabe Duisburg, vom 7. Dezember 2011

In der heutigen Ausgabe (7.12.) der Rheinischen Post in Duisburg heißt es in einem Artikel mit der Überschrift „Erfolg für Kirchenbesetzer?“: „Das Argument der Gläubigen, dass die katholische Kirche sich nicht aus dem teilweise muslimisch geprägten Stadtteil zurückziehen dürfe, sei berechtigt, betonte Bistumssprecher Ulrich Lota.“

Hierzu stelle ich fest: Dieses Zitat ist falsch. Tatsächlich habe ich in dem Gespräch mit dem Autor des Artikels erklärt, dass das Bistum Essen Verständnis für die Protestaktionen habe – auch für die mit der möglichen Schließung von katholischen Kirchen verbundenen Sorgen. Dass die Argumente der Gläubigen, wie es in dem Artikel heißt, berechtigt seien, habe ich jedoch keineswegs erklärt.  Insoweit kann meine Äußerung auch nicht als ein „Signal aus Essen“ verstanden werden, der Bischof würde einlenken, weil vor Ort „Druck gemacht“ wurde.

Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck hatte bereits bei einer Protestaktion der Gemeinden am 10. November in Essen zugesagt, vor einer endgültigen Entscheidung die Pfarrei St. Norbert zu besuchen und sich noch einmal einen Überblick über die Situation im Stadtteil zu verschaffen. Dieser Termin wird Anfang Januar sein. Erst danach wird er eine endgültige Entscheidung fällen.  

Ulrich Lota
Pressesprecher

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