Solidarität mit Opelanern und ihren Familien

Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck hat den Beschäftigten des Opel-Werkes in Bochum die Solidarität des Bistums Essen versichert. „Bei diesem für viele Menschen spürbaren Einschnitt geht es vor allem um den schmerzhaften Verlust konkreter Arbeitsplätze und damit die Existenzsicherheit und Lebensperspektiven“, so der Ruhrbischof.

Ruhrbischof schreibt an Werksdirektor und Betriebsratsvorsitzenden

Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck hat den Beschäftigten des Opel-Werkes in Bochum die Solidarität des Bistums Essen versichert. An den mit der Schließung des Opel-Standortes verbundenen harten Konsequenzen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und deren Familien nähmen viele im Ruhrbistum großen Anteil, schreibt der Bischof in einem Brief an den Werksdirektor Manfred Gerlich und den Betriebsratsvorsitzenden Rainer Einenkel. „Bei diesem für viele Menschen spürbaren Einschnitt geht es vor allem um den schmerzhaften Verlust konkreter Arbeitsplätze und damit die Existenzsicherheit und Lebensperspektiven“, heißt es in dem Brief weiter.

Die Werksschließung sei Ausdruck des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Außerdem sei nicht zu erwarten, dass nach dem Zuendegehen der Großindustrie eine vergleichbare Alternative folgen werde, wie es in den 1960er Jahren in Bochum noch der Fall gewesen war. Overbeck: „In der Trauer um verlorene Identität, Heimat und Sicherheit fühlen wir uns mit der Opelbelegschaft in großer Solidarität verbunden. Zugleich hoffen wir auf die konstruktive und wirksame Mitsorge aller Verantwortungsträger in Politik und Wirtschaft für die Entwicklung neuer Perspektiven für sichere Arbeitsplätze im Ruhrgebiet und hier insbesondere in Bochum.“ (ul)

Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck im Interview mit domradio.de

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