„Sie sind einfach klasse!“                  

Gute Arbeit macht sie schon lange. Jetzt ist die "Katholische Erwachsenen- und Familienbildung im Bistum Essen gGmbH" mit dem "Gütesiegel Weiterbildung" ausgezeichnet worden.

Gütesiegel für Katholische Erwachsenen- und Familienbildung im Bistum Essen

Dreizehn Monate haben sie darauf hingearbeitet. Jetzt wurde die „Katholische Erwachsenen- und Familienbildung im Bistum Essen gGmbH“ (KEFB) mit dem „Gütesiegel Weiterbildung“ ausgezeichnet. „Gute Arbeit machen Sie schon lange“, betonte Pit Böhle, der die Bezirksregierung Arnsberg im Beirat des „Gütesiegelverbundes Weiterbildung e.V.“ vertritt, bei der Feierstunde in Essen. In „unbegreiflich kurzer Zeit“ habe die KEFB im Bistum Essen mit ihren Einrichtungen ein umfassendes Qualitätsmanagement eingeführt. „Die Arbeit wird nicht weniger werden, aber dadurch sicherlich noch besser“, sagte Böhle, der die insgesamt 20 Zertifikate für die Zentrale der KEFB und ihre Einrichtungen überreichte. Das Qualitätsmanagement stelle sicher, „dass die Menschen bei Ihnen gute Angebote bekommen".

Der „Gütsesiegelverbund Weiterbildung“ wurde von den nordrhein-westfälischen Weiterbildungseinrichtungen gegründet und vergibt sein „Gütesiegel" an Bildungseinrichtungen, die in einem Prüfverfahren nachweisen, dass sie insgesamt 102 Qualitätsstandards erfüllen. Das Spektrum der Qualitätsbereiche ist breit und reicht von Betriebsorganisation, Leitbild und Konzeption  über Qualitätspolitik und –ziele bis hin zu Bildungsarbeit, Personalentwicklung und Evaluation.  Mit der Einführung eines Qualitätsmanagements verfolgt die KEFB im Bistum Essen zwei Ziele: Zum einen musste sie sich bis Ende 2009 zertifizieren lassen, um die Bezuschussung durch das Land NRW nicht zu gefährden. Zum anderen soll das Angebot weiterhin auf qualitativ hohem Niveau bleiben, und das bei einer erfolgten Umstrukturierung der Arbeit in 11 Familienbildungsstätten und zwei Bildungswerken mit neun Zweigstellen. In den Einrichtungen zwischen Duisburg und Lüdenscheid arbeiten mehr als 120 hauptamtliche Kräfte sowie rund 2000 freiberufliche Referentinnen und Referenten. Neue regionale Führungskonzepte und Arbeitsaufteilungen wurden entwickelt sowie neue Kommunikationswege geschaffen.


Ein qualitativ hochwertiges Angebot

„Dass Sie trotz dieser einschneidenden Umstrukturierung auch in so kurzer Zeit und bei laufendem Geschäft die Zertifizierung realisiert haben, ist beachtlich“, betonte Prälat Dr. Hans-Werner Thönnes, Ständiger Vertreter des Diözesanadministrators und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der KEFB im Bistum Essen. Mit deutlich weniger Personal werde ein flächendeckendes und qualitativ hochwertiges Bildungsangebot im Bistum vorgehalten. Lobend unterstrich Thönnes die Mitarbeit in vielen Familienzentren,die Hilfestellungen bei der Integration von Migrantenfamilien, die Unterstützung Haupt- und Ehrenamtlicher in den Pfarreien und Gemeinden, die Bildungsangebote um Wertefragen, Berufsorientierung und Politikverständnis.
Auch für das Leitbild der KEFB fand der Vorsitzende lobende Worte: „Die Klarheit der Sprache und der Geist, der darin aufscheint, ist sehr überzeugend.“ Einer der sieben Kernsätze laute „Wir lieben Gott“. Gerade heutzutage sei ein solcher „Mut zum Bekenntnis“ gefragt. Thönnes: „Kirche und Gesellschaft brauchen Einrichtungen, die Mut zum Anstoß und zur engagierten Auseinandersetzung haben, und die klar Position beziehen.“

Er dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der KEFB für das große Engagement und das hohe Maß an Identifikation: „Sie sind einfach klasse!“

Auch Norbert Hendriks, Geschäftsführer der KEFB im Bistum Essen, dankte allen für das Mittun und Mitgehen bei der Neuaufstellung der Erwachsenen- und Familienbildung und bei der Entwicklung des Qualitätsmanagements. „All das hat sich gelohnt“, davon ist er überzeugt. 

Das Thema „Qualität“ nahm in der Feierstunde ein „Revierbürger“ (alias Peter Alferding) auf‘s Korn. „Qualität und Bildung gehören zusammen wie Castrop und Rauxel“, meinte er in seinen humorigen und auch selbstironischen Anmerkungen. Alle hätten jetzt gelernt, „dat Qualität wat mit Zetteln zu tun hat und mit Abheften“.  Aber Ausruhen sei jetzt nicht drin. „Wir sind jetzt alle in einem KVP, einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess“, warnte er seine Kolleginnen und Kollegen. Sein Fazit: „Dat wir dat alles überlebt haben, is doch auch ein Zeichen für die Qualität von uns allen, so’n bisken.“ (do)    

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