Seit 30 Jahren „Missionarinnen der Nächstenliebe“ in Essen

Für ihr 30-jähriges missionarisches Zeugnis hat Diözesanadministrator Weihbischof Franz Vorrath den „Missionarinnen der Nächstenliebe“ in Essen gedankt. "Gott allein weiß, wie viel Gutes Sie hier getan haben.“

Seit 30 Jahren „Missionarinnen der Nächstenliebe“ in Essen

Für ihr 30-jähriges missionarisches Zeugnis hat Diözesanadministrator Weihbischof Franz Vorrath den „Missionarinnen der Nächstenliebe“ in Essen gedankt. „Durch ihren Dienst bringen sie die Liebe Gottes zu allen Menschen zum Ausdruck“, so Vorrath. „Dafür möchte ich ihnen im Namen des Bistums Essen sehr herzlich danken. Gott allein weiß, wie viel Gutes Sie hier getan haben.“

Die von Mutter Teresa (1910-1997) gegründete Schwesterngemeinschaft ist seit 1979 in Essen tätig und war die erste deutsche Niederlassung der „Missionaries of Charity“. Der damalige erste Bischof von Essen, Franz Hengsbach, hatte die Gemeinschaft gebeten, ins Ruhrbistum zu kommen. Zur Eröffnung der Niederlassung war die Ordensgründerin selbst nach Es-sen gekommen. Anfangs arbeiteten die Schwestern im Neubaugebiet „Hörsterfeld“, das als eine der problematischsten Siedlungen in Essen mit hoher Jugendkriminalität galt. 1980 übergab Bischof Hengsbach Mutter Teresa die Schlüssel für ein Haus an der Elisenstraße am Rande der Innen-stadt. Hier unterhalten die Schwestern in ihren weiß-blauen Saris eine Sup-penküche und kümmern sich unter anderem um wohnungslose und sucht-kranke Menschen. Sie machen Besuche bei Familien, Einsamen und Kranken, feiern Gottesdienste mit Obdachlosen und versammeln sich mehrmals täglich zum Gebet. (ul)

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