Ruhrbischof kritisiert PID-Entscheidung

Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck hat die Entscheidung des Deutschen Bundestages zur Präimplatationsdiagnostik (PID) kritisiert. Er fordert klare Grenzen bei der Anwendung der PID.



Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck hat die Entscheidung des Deutschen Bundestages zur Präimplatationsdiagnostik (PID) kritisiert. Es müsse nun darum gehen, klare Grenzen bei der Anwendung der PID festzulegen, sagte er am Donnerstag, 7. Juli, in Essen. Nach christlicher Überzeugung sind Embryonen der Anfang menschlichen Lebens. Deshalb sei die Auswahl von menschlichen Embryonen ein Verstoß gegen die personale Würde, die jedem Menschen zukomme. Overbeck: "Ich habe Verständnis dafür, dass Eltern sich ein gesundes Kind wünschen, aber ein Recht darauf kann es nicht geben." (ul)
 

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