Religionen in Indien

Sind die verschiedenen Religionen in Indien Anlass zu Konflikten oder sind sie vielmehr als Friedensstifter tätig? Diese Frage steht bei der „Akademie am Abend“ im Mittelpunkt.

Akademie am Abend in der Wolfsburg


Die Frage, ob die Religionen in Indien Anlass zu Konflikten sind oder ob sie als Friedensstifter tätig sind, steht im Mittelpunkt der Veranstaltung „Akademie am Abend“ am Mittwoch, 24. Juni, von 18 bis 21 Uhr in der Wolfsburg in Mülheim (Falkenweg 6). Gast an diesem Abend ist Professor Dr. John Fernandes aus Mangalore, Süd-Indien. Fernandes spricht über Indien nach den Wahlen und berichtet über seine langjährige Arbeit im interreligiösen Dialog und nimmt Stellung zu interkulturellen Fragen.

Professor Dr. John Fernandes wurde 1936 in einem südindischen Dorf geboren. Nach dem Studium der Philosophie und Theologi in Indien und Insbruck (unter anderem bei Karl Rahner) wurde er 1963 in Trier zum Priester geweiht und kehrte in seine Heimat Indien zurück. 1970 promovierte Fernandes im Fach Liturgie an der Universität Trier. Seit dieser Zeit geht er vielfältigen pastoralen Tätigkeiten in Indien nach. Von 1994 bis 2001 war er Professor am Priesterseminar in Mangalore. Seit 2001 ist er Professor und Leiter des „Chair of Christianity“ an der Universität Mangalore. Professor Dr. John Fernandes erhielt im Jahr 2007 in Luzern den „Herbert-Haag-Preis für ‚Freiheit in der Kirche‘“ für sein Lebenswerk. 

Die Akademie am Abend mit Professor Dr. John Fernandes ist eine Kooperationsveranstaltung von der Katholischen Akademie Die Wolfsburg und der Zentralabteilung Gesellschaftliche und Weltkirchliche Aufgaben im Bistum Essen. Weitere Informationen und Anmeldung unter 0208.999 19 981.(dr)

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