Religiöse Erfahrung möglich machen

Domkapitular Dörnemann stellt das „Zukunftsbild“ des Ruhrbistums in der pastoraltheologischen Zeitschrift „Euangel“ vor.

Domkapitular Dörnemann stellt das „Zukunftsbild“ des Ruhrbistums in der theologischen Zeitschrift „Euangel“ vor

 
Die im "Zukunftsbild" beschriebene künftige Ausrichtung des Ruhrbistums sei die Konsequenz aus einer nüchternen Analyse der Krisensituation der Kirche. Das schreibt Domkapitular Dr. Michael Dörnemann in einem Beitrag für die theologische Fachzeitschrift „Euangel“. Im städtisch geprägten Ruhrbistum, so Dörnemann, zeichneten sich Umbrüche viel frühzeitiger ab als in anderen Regionen Deutschlands. Ein Beispiel dafür sei die stetig sinkende Zahl der Kirchenmitglieder und deren Tendenz, sich weniger aktiv am kirchlichen Leben zu beteiligen. Auch der Strukturwandel des Ruhrgebiets von einer Industrieregion zur Dienstleistungsregion und die damit einhergehende Arbeitslosigkeit und Abwanderung beeinflusse das kirchliche Leben. Beides zwinge die Verantwortlichen des Ruhrbistums, kirchliche Strukturen radikal zu verändern und sich aufgeschlossen mit den gewandelten Bedürfnissen der Menschen auseinanderzusetzen. Persönlich gelebter Glaube werde heute nicht mehr selbstverständlich vom Umfeld unterstützt, in religiöser Erziehung grundgelegt und somit quasi „vererbt“. Vielmehr müsse die Kirche Voraussetzungen schaffen, damit der Einzelne religiöse Erfahrungen selbst machen könne. Auf diesen Prozess, der bereits im Zweiten Vatikanischen Konzil vorhergesehen worden sei, so schreibt Dörnemann, sei das Zukunftsbild im Bistum Essen angelegt.

Der vollständige Beitrag Dörnemanns ist unter www.euangel.de online zu lesen. (cs)

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