Perspektiven für das Berufsleben aufbauen

Mehr als 200 Jugendliche und junge Erwachsene sind jetzt in der Katholischen Jugendberufshilfeeinrichtung "Duisburger Werkkiste" in die Berufsvorbereitung gestartet. Gast bei diesem Auftakt war auch der Bischofsvikar für die Caritas, Prälat Dr. Hans-Werner Thönnes.



Prälat Dr. Hans-Werner Thönnes besuchte die Duisburger Werkkiste

Mit einem vielseitigen und  informativen Programm präsentierten sich die Ausbildungen und Maßnahmen der Katholischen Jugendberufshilfeeinrichtung Duisburger Werkkiste im Bildungszentrum Bruckhausen zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres.

Mehr als 200 Jugendliche und junge Erwachsene starteten in die Berufsvorbereitung. Einige von ihnen werden in der Einrichtung einen Schulabschluss nachholen. Weitere 60 haben ihre Ausbildung begonnen und machen damit in diesen Tagen in der Duisburger Werkkiste einen wichtigen Schritt ins Berufsleben.

„Wir sind hier, um gemeinsam mit Euch Perspektiven aufzubauen“, betonte Norbert Geier, Geschäftsführer der Duisburger Werkkiste, in einer kurzen Ansprache und machte den Jugendlichen Mut, sich engagiert für ihre weitere berufliche Entwicklung einzusetzen. Ganz besonders freute sich Geier darüber, bei diesem Start auch den Bischofsvikar für die Caritas, Prälat Dr. Hans-Werner Thönnes, als Vertreter des Bistums Essen begrüßen zu können.

Dieser war bei einem Rundgang durch die Einrichtung beeindruckt von der vielfältigen Arbeit der Duisburger Werkkiste. Kreativ und informativ präsentierten sich die Maßnahmen – von Bildhauerarbeiten über Holz und Modellbau bis hin zu Hauswirtschaft, Kosmetik und Fahrradwerkstatt. Hier bietet die Duisburger Werkkiste ein breites Spektrum an. „Ich bin selbst einmal mit einer Fahrradpanne bei einer längeren Tour liegengeblieben“, berichtete Dr. Thönnes schmunzelnd, „da hätte ich Eure Hilfe gut gebrauchen können.“

Praktische Berufsorientierung zeigte auch die Beratungsstelle Übergang Schule/Beruf. Zurzeit ist eine Schulgruppe der Gesamtschule Duisburg-Walsum zu Gast, die in der Holzwerkstatt Musikinstrumente baut und dabei handwerkliche Grundfähigkeiten erwirbt. Weitere Berufsfelder von Gesundheit bis hin zu IT-Medien und Handel werden derzeit an den anderen Standorten der Duisburger Werkkiste angeboten.

Mit den nun begonnenen Maßnahmen, die im Auftrag der Agentur für Arbeit, des Jobcenter Duisburg und des Landes Nordrhein-Westfalen stattfinden, kann die Duisburger Werkkiste ihre mehr als 30-jährige erfolgreiche Arbeit für junge Menschen im Übergang in das Berufsleben fortsetzen. Auch weiterhin benötigen sie dazu besondere Unterstützung.

Umso mehr freute sich Norbert Geier daher über die Wertschätzung, die das Bistum Essen dieser wichtigen Arbeit mit dem Besuch Prälat Dr. Thönnes entgegenbringt. (wh/do)

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