Perspektiven einer gemeinsamen europäischen Sicherheitspolitik

"Europa: frei, sicher und einig? Perspektiven einer gemeinsamen europäischen Sicherheitspolitik" heißt das Thema einer Tagung am 22. Juni 2010 in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" in Mülheim an der Ruhr.

Tagung in der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“

Bereits im Vertrag von Maastricht wird für die Europäische Union eine gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik als Ziel verankert. Der Lissabon-Vertrag sieht diesbezüglich erweiterte Regelungen vor. Sicherheitspolitik hat dabei einerseits eine innereuropäische Dimension, etwa in Bezug auf die grenzüberschreitende Kriminalitätsbekämpfung. Andererseits bemüht sich Europa verstärkt um ein eigenes sicherheitspolitisches Profil im Kontext globaler Konflikte und um gemeinsame Verteidigungsstrategien gegenüber Bedrohungen von außen.

Bei allen Bemühungen, den Friedens- und Sicherheitsraum Europa zu wahren, darf die Reflexion über das Spannungsfeld von Sicherheit und Freiheit und über die sich daraus ableitenden Konsequenzen nicht zu kurz kommen.

Deshalb lädt die Katholische Akademie „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, Mülheim an der Ruhr, in Zusammenarbeit mit dem Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW und der Universität Duisburg-Essen in der Reihe „Fokus Europa“ zu einer Tagung für Dienstag, 22. Juni, 18.00 bis 21.00 Uhr, ein. „Europa: Sicher, frei und einig? Perspektiven einer gemeinsamen europäischen Sicherheitspolitik“ heißt das Thema der Vortrags- und Diskussionsveranstaltung.

Referenten sind Professor Dr. Heinz-Jürgen Axt, Jean Monnet-Lehrstuhl für Europäische Integration und Europapolitik an der Universität Duisburg-Essen, Dr. Wolfgang S. Heinz, Deutsches Institut für Menschenrechte Berlin, Dr. Kai Hirschmann, Stellvertretender Direktor des Instituts für Terrorismusforschung und Sicherheitspolitik Essen, und Michael Mertes, Staatssekretär für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen.

Anmeldung bei der Katholischen Akademie „Die Wolfsburg“, Tel. 0208/ 999 19 981, Fax 0208 / 999 19 110, E-Mail die.wolfsburg@bistum-essen.de (Tagungsnummer 10064). (do)

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