Overbeck: Sozialpläne transparent gestalten

Der lange und unerträgliche Entscheidungsweg hat ein Ende gefunden. Das Opel-Werk in Bochum wird Ende 2014 geschlossen. Ruhrbischof Overbeck appeliert an die Entscheidungsträger, die anstehenden Sozialpläne transparent zu gestalten.

Ruhrbischof zur Schließung des Opel-Werkes in Bochum

Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck bedauert das Aus der Fahrzeugproduktion im Opel-Standort Bochum. Der lange Entscheidungsweg sei für viele unerträglich gewesen. Im Blick auf die zu erwartende Abwicklung der Arbeitsplätze appelliert der Ruhrbischof an alle Verantwortlichen, die anstehenden Sozialpläne so transparent wie möglich zu gestalten. "Alle Entscheidungsträger im Ruhrgebiet müssen nun zusammenarbeiten und gemeinsam um Lösungen ringen, damit die Menschen in unserer Region sich auch in Zukunft durch Erwerbsarbeit eigene Lebensperspektiven aufbauen können", erklärte der Ruhrbischof.

In der vergangenen Woche hatte der Opel-Aufsichtsrat beschlossen, dass die Produktion im Opel-Werk Bochum nach mehr als 50 Jahren zum Jahresende 2014 auslaufen wird.  (ja)



Pressestelle Bistum Essen

Zwölfling 16
45127 Essen

0201/2204-266

0201/2204-507

presse@bistum-essen.de

Presse