Ordenstag zwischen Sozialarbeit und Schiffsrundfahrt

110 Ordensleute kamen jetzt zum Ordenstag des Bistums Essen, zu dem Weihbischof Ludger Schepers nach Bochum eingeladen hatte.

Weihbischof Schepers feierte in Bochum mit 110 Ordensleuten

Lernend, vielfältig und gesendet – diese drei Begriffe aus dem Zukunftsbild des Bistums Essen beschreiben treffend den Ordenstag, zu dem sich jetzt 110 Ordensfrauen und -männer aus dem ganzen Ruhrbistum in Bochum getroffen haben. Und man könnte die Worte fröhlich, lachend und dankbar hinzufügen.

Weihbischof Ludger Schepers hatte die Ordensleute, die im Bistum Essen in verschiedenen Einrichtungen und Gemeinden tätig sind, zu diesem Tag eingeladen, der mit einer gemeinsamen Messfeier in der Pauluskirche der Bochumer Hustadt begann. „Jesus hat sich den Menschen zugewandt, die kein Ansehen haben. Das tun Sie auch. Ich danke Ihnen für Ihren Dienst, dass Sie auf Christus setzen, dass Sie durch Ihr Dasein und Ihr Leben Zeugnis für ihn geben“, würdigte Schepers das Wirken der Ordensleute.

Anschließend luden Schwester Ulrike Schnürer, Pater Winfried Pauly und Annette Buczek vom „Brunnenprojekt Hustadt“ die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Rundgang durch die Hochhaussiedlung ein. Interessiert nahmen die Schwestern und Brüder wahr, wie Ordensleute in einem sozialen Brennpunkt wirken: „Das wichtigste ist die Präsenz. Wir beginnen mit unserer Arbeit nicht mit dem Angebot sondern mit dem Kontakt“, erläuterte Pater Winfried. Schwester Ulrike ergänzte: „Durch unser Dasein hat die Kirche auch bei Muslimen ein Gesicht bekommen. Die Angst, dass wir missionieren, weicht.“

Nach einem fröhlichen Mittagessen und reichlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, genossen die Ordensleute bei einer Schiffsrundfahrt auf dem Kemnader Stausee das sonnige Wetter und die grüne Umgebung des Ruhrtals.

Die letzte Station des Tages war die Jugendkirche Trinity. Kaplan Stefan Markgraf erläuterte das Konzept der Kirche und stellte sich den Fragen. Nach einem geistlichen Impuls zum Abschluss ging es für alle Teilnehmer wieder nach Hause. Doch nicht ohne vorher zu fragen: „Und wohin fahren wir im nächsten Jahr?“ (Marie-Luise Langwald / tr)

Hintergrund: 400 Ordensleute im Bistum Essen

Im Bistum Essen gibt es derzeit etwa 400 Ordensleute. Davon sind 100 Ordensfrauen aus Indien, die in verschiedenen Krankenhäusern und Altenheimen tätig sind. Berichte und Fotos über die verschiedenen Veranstaltungen der Ordensleute im Bistum Essen gibt es auf der Internetseite "einfach anders Leben"

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