"Lichtzeichen" für Migranten und Gestrandete

Am Samstag, 8. Oktober, begeben sich junge Menschen aus dem ganzen Bistum Essen auf eine Nachtwallfahrt. Das Ziel ist in diesem Jahr die Heimkehrerdankeskirche in Bochum-Weitmar. Die Jugendlichen sind eingeladen, sich während der Wallfahrt thematisch mit gesellschaftlichem Engangement für Migranten und Gestrandete auseinanderzusetzen.

Nachtwallfahrt der Jugend im Bistum Essen

„Lichtzeichen“ – so lautet das Motto, unter dem sich die Jugend im Bistum Essen am Samstag, 8. Oktober, auf ihre traditionelle Nachtwallfahrt begibt. Das Bischöfliche Jugendamt und die Jugendkirchen in Bochum laden die Jugendlichen dazu in diesem Jahr nach Bochum ein. Die jungen Menschen treffen sich um 18.30 Uhr an verschiedenen Startpunkten im ganzen Ruhrbistum. Von dort pilgern sie sternförmig zur Heimkehrerdankeskirche nach Bochum-Weitmar. Dort werden sie  um 22.00 Uhr gemeinsam eine Messe feiern. Die Nachtwallfahrt endet gegen 23.30 Uhr.

Lichtzeichen stehen für Frieden, Hoffnung, Heimat, Gerechtigkeit. Das Motto verweist auf eine irische Tradition, die Häuser für die Wiederkehrer und Besucher zur Weihnachtszeit mit Kerzen in den Fenstern zu schmücken. In Anlehnung daran sollen die Jugendlichen ermutig werden, „Lichtzeichen“ für Migranten und Gestrandete zu sein. Die aktuellen Umbrüche und Aufbrüche im Nahen Osten, die Flüchtlingsströme aus und in den Krisenregionen der Erde, die Heimatlosigkeit zahlreicher Menschen ganz in der Nähe zeigen die Aktualität einer Suche nach Angenommen- und Aufgehobensein, nach Freiheit und einer gerechten Güterverteilung, damit Frieden werden kann. Menschen, die aus dem 2. Weltkrieg ab 1946 heil nach Hause gekommen sind, haben diese Erfahrungen machen können und in Bochum ihren Dank vor Gott getragen und die Heimkehrerdankeskirche errichtet.

Anmeldungen für die verschiedenen Pilgergruppen sind noch möglich. Infos und Anmeldung bei Monika Koss im Bischöflichen Jugendamt, Rufnummer 0201.2204-253 oder per Mail unter jugend@bistum-essen.de. (mok/ms)


 

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