Lang anhaltender Beifall im Essener Dom

Glockengeläut und lang anhaltender Beifall im Essener Dom begleiteten die Bekanntgabe der Ernennung von Dr. Franz-Josef Overbeck zum neuen Bischof von Essen. Der Augenblick der Freude war zugleich ein Augenblick des Gebetes.

Das Ruhrbistum freut sich auf Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck

„Ich darf Ihnen mit Freude mitteilen, dass unser Heiliger Vater, Papst Benedikt XVI., den Weihbischof in Münster, Dr. Franz-Josef Overbeck, zum vierten Bischof von Essen ernannt hat. Wir heißen unseren neuen Bischof Franz-Josef auf das Herzlichste willkommen.“ Lang anhaltender Beifall im Essener Dom war die freudige Antwort auf diese Bekanntgabe durch Dompropst Otmar Vieth. Die vielen Gläubigen stimmten mit ein in das mittägliche „Angelus-Gebet“ und baten die Bistumspatronin, die „Mutter vom guten Rat“, dem neuen Bischof eine „mächtige Fürsprecherin und stets eine gnädige Ratgeberin“ zu sein.  „Großer Gott wir loben dich“ hallte es durch den Dom, begleitet vom Geläut der Glocken. Dank und Freude – das drückte der triumphale  und gewaltige Schlusssatz aus der 5. Orgelsinfonie von Charles-Marie Widor, gespielt von Domorganist Jörg Schwab, aus.

„Wir freuen uns über den neuen Bischof Franz-Josef“, betonte der Diözesanadministrator des Bistums Essen, Weihbischof Franz Vorrath, vor der Presse. Er dankte dem Heiligen Vater für die Ernennung und dem neuen Bischof für die Annahme der Wahl. Dr. Franz-Josef Overbeck sei die Region vertraut. „Er vereint in seiner Person die Bodenständigkeit des Ruhrgebietes und die Weltoffenheit eines in Rom studierten Theologen“, sagte Vorrath. Der neue Bischof verbinde eine „hohe spirituelle und theologische Kompetenz mit einem klaren Urteilsvermögen“, verkörpere das „Lebensbejahende und Frohmachende des christlichen Glaubens“. In Münster sage man über Overbeck knapp und zutreffend: „Er ist fromm und denkt.“ Die Türen des Bistums Essen  - so Weihbischof Vorrath - stünden dem neuen Bischof offen, „die Herzen noch mehr“.

Auf die Frage, was das Ruhrbistum denn von dem jüngsten katholischen Bischof Deutschlands erwarte, erinnerte Dompropst Vieth an den ersten Bischof von Essen, Dr. Franz Hengsbach. Dieser sei bei der Bistumsgründung auch erst 47 Jahre alt und voller Elan gewesen. „Wir werden sicherlich wieder einen Bischof voller Elan erleben“, so Vieth. (do)

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