von Thomas Rünker

Katholiken im Bistum Essen spenden 219.000 Euro für die Diaspora

Bonifatiuswerk veröffentlicht Jahresbericht 2015 – Fördersumme um 1,1 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Bistum Essen profitierte auch von der Unterstützung des Hilfswerks.

Mehr als 219.000 Euro haben Menschen aus dem Bistum Essen im vergangenen Jahr in Kollekten und Einzelspenden für die Diaspora gespendet. Das berichtet das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken. Damit ist die Spendensumme aus dem Ruhrbistum im Vergleich zum Vorjahr (207.690 Euro) um gut fünf Prozent gestiegen. Das Bonifatiuswerk unterstützt Katholiken überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben, und fördert so die Seelsorge in den Bereichen der Deutschen und Nordischen Bischofskonferenz (Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland und Island) sowie in den Ländern Estland und Lettland. Insgesamt hat das Bonifatiuswerk 2015 in diesem Rahmen 891 Projekte mit insgesamt 15,7 Millionen Euro gefördert – ein Plus von 1,1 Millionen Euro im Vergleich zu 2014. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht des Hilfswerks hervor.

Bei der traditionellen Kollekte zum Diaspora-Sonntag wurden im Bistum Essen 72.000 Euro und bundesweit 2,3 Millionen Euro gesammelt. Erstkommunionkinder und Firmbewerber spendeten 44.000 bzw. 17.000 Euro für Kinder und Jugendliche in der Diaspora.

Das Ruhrbistum profitiert aber auch von der Hilfe des Bonifatiuswerks: 2015 hat die Organisation wieder die Anschaffung von zwei Fahrzeugen für Pfarreien und Projekte im Bistum Essen unterstützt: Insgesamt 36.000 Euro gab es für je einen neuen Kleinbus in der Lüdenscheider Pfarrei St. Medardus sowie für das sozialpastorale Brunnenprojekt“ in der Bochumer Hustadt. Im Rahmen der „Verkehrshilfe“ unterstützt das Bonifatiuswerk seit vielen Jahren die Seelsorge in besonders weitläufigen Gemeinden mit den rapsgelb lackierten „BONI“-Bussen und Gemeindefahrzeugen.

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