Jubiläumsfeier zum 100. Geburtstag von Mutter Teresa

Die Missionarinnen der Nächstenliebe feiern am Donnerstag, 26. August, den 100. Geburtstag ihrer Ordensgründerin Mutter Teresa. Bereits am Samstag, 21. August, öffnet die Ausstellung „Mutter Teresa – Leben, Spiritualität und Botschaft“ in der Essener St.-Barbara-Kirche.

Feierlicher Gottesdienst mit Bischof Overbeck

Essen. Die Missionarinnen der Nächstenliebe – auch bekannt als Mutter-Teresa-Orden – begehen am Donnerstag, 26. August, 16 Uhr, das Jubiläum zum 100. Geburtstag ihrer Ordensgründerin. Ort der Festlichkeiten ist die Pfarrkirche St. Gertrud, Rottstraße 36, 45127 Essen.
Zunächst feiert Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck gemeinsam mit weiteren Priestern den Festgottesdienst. Im Anschluss lädt der Orden zu einem kleinen Imbiss und einem Film über Mutter Teresa in den Pfarrsaal ein.

Ebenfalls zu Ehren von Mutter Teresa eröffnen die Schwestern am Samstag, 21. August, 9 Uhr, die Ausstellung „Mutter Teresa – Leben, Spiritualität und Botschaft“. Bis zum 5. September ist die Ausstellung täglich von 9 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr im Pfarrsaal der St.-Barbara-Kirche, Elisenstraße 9, 45139 Essen, für Besucher zugänglich.

Den Abschluss der Feierlichkeiten bildet der Festtag der Seligen Teresa von Kalkutta am Sonntag, 5. September, 15 Uhr, in der Kirche St. Barbara. Weihbischof Ludger Schepers feiert den Gottesdienst zu Ehren der Ordensschwester. Im Anschluss besteht die letzte Möglichkeit, die Ausstellung im Pfarrsaal zu besuchen.

Mutter Teresa wurde am 26. August 1910 als Anjezë Gonxhe Bojaxhiu im heutigen Skopje (Mazedonien) geboren. 1928 trat sie in den irischen Zweig der Loteroschwestern ein und arbeitete dort bis 1945 als Lehrerin. Im Anschluss begann Mutter Teresa, sich um Arme, Sterbende, Waisen und Kranke zu kümmern. Dies tat die Ordensgründerin bis zu ihrem Tod in Kalkutta am 5. September 1997. Papst Johannes Paul II. sprach Mutter Teresa am 19. Oktober 2003 selig. Dabei bestätigte der Heilige Vater, dass die Ordensschwester von nun an „Selige Teresa von Kalkutta“ heißen soll. Ihr Festtag ist der 5. September, ihr Todestag.

Heute gehören über 3.000 Ordensschwestern und über 500 Ordensbrüder dem Orden von Mutter Teresa an. In 710 Häusern in 133 Ländern wollen die Missionarinnen der Nächstenliebe für „die Ärmsten der Armen“ da sein. Zu ihren Einrichtungen gehören Heime für Sterbende, Lepra- oder Aidskranke, Obdachlose und Kinder.
In Essen betreuen die Schwestern eine Suppenküche, eine Notunterkunft für Frauen – im Winter auch für Männer – und besuchen arme, kranke und einsame Menschen. Neben der Sozialarbeit wollen sie aber auch die Liebe Gottes erfahrbar machen. Hierzu bieten sie Bibelstunden und eucharistische Anbetungen an. (bod)

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