Jahresgedächtnis für Kardinal Franz Hengsbach

Jahresgedächtnis für Kardinal Franz Hengsbach am 27. Juni im Essener Dom. Gleichzeitig werden der neue Nichtresidierender Domkapitular Msgr. Jürgen Schmidt und Ehrendomherr Prälat Bernd Klaschka in ihre Ämter eingeführt.

Pontifikalamt mit Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck im Essener Dom

Zum Gedenken an den ersten Bischof von Essen, Kardinal Franz Hengsbach, feiert Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck am Sonntag, 27. Juni, um 10 Uhr das Pontifikalamt im Essener Dom. Gleichzeitig wird auch der Verstorbenen Prälat und Ehrendomherr Alfred Pothmann (+ 2002) und Domkapitular Pfarrer Joseph Zaunbrecher (+ 1969) gedacht. Zur musikalischen Gestaltung dieses Gottesdienstes singt der Essener Domchor unter Leitung von Domkantor Wolfgang Endrös die Missa "Aeterna Christi munera" von Giovanni Pierluigi da Palestrina.

Franz Hengsbach, am 10. September 1910 im sauerländischen Velmede geboren, wurde am 1. Januar 1958 als erster Bischof des neu gegründeten Bistums zwischen Rhein und Lenne eingeführt. Er leitete das Ruhrbistum bis zum 21. Februar 1991. Am 24. Juni 1991 verstarb er in Essen und wurde in der Westkrypta (Adveniat-Krypta) des Essener Domes beigesetzt. In der Essener Domschatzkammer sind die Bischofsinsignien Hengsbachs zu sehen, darunter auch der Ring mit dem Stück Kohle aus der Schachtanlage Hannover-Hannibal in Bochum. 

Im Rahmen des feierlichen Gottesdienstes werden zwei neue Mitglieder ins Essener Domkapitel aufgenommen. Der Regens des Priesterseminars in Bochum, Msgr. Jürgen Schmidt, wird als Nachfolger des em. Domkapitulars Prälat Heinz-Josef Tillmann als Nichtresidierender Domkapitular eingeführt, der Geschäftsführer der Bischöflichen Aktion ADVENIAT, Prälat Bernd Klaschka, als Ehrendomherr. (mi)

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