Irakischer Journalist erzählt vom Leid Zehntausender

Der irakische Journalist Salem Taher berichtet am 21. Februar 2014 in der Volkshochschule Essen in Bild und Wort über das leidvolle Schicksal der rund 70.000 syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge im Camp Domiz im Nordirak.



Eindrücke aus dem Flüchtlingscamp Domiz im Nordirak

Um auf das Schicksal der vielen syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge im Nordirak und auf die Hilfsaktionen aufmerksam zu machen, haben die Funke Medien Gruppe, die Volkshochschule Essen und der Caritasverband für das Bistum Essen den irakischen Journalisten Salem Taher nach Deutschland eingeladen. Er arbeitet seit Gründung des Flüchtlingscamps Domiz vor mehr als zwei Jahren in dem mittlerweile größten Camp im Nordirak.

Dort leben derzeit rund 70 000 Menschen. Das Lager ist innerhalb kürzester Zeit zu einer Kleinstadt gewachsen. Taher hat das Leben im Camp und den Alltag der Menschen mit eindrucksvollen Bildern dokumentiert, die er am Freitag, 21. Februar, 17.30 bis 19.00 Uhr, in der Volkshochschule Essen, Burgplatz (Innenstadt), zeigen und kommentieren wird. Musikalisch untermalt wird die Veranstaltung von syrischer Musik. Dazu gibt es Leckeres aus der kurdischen Küche. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen. Anmeldung bei j.jessen@nrz.de.

Der Krieg in Syrien geht trotz aller Friedensbemühungen weiter und mit ihm das Leiden der Menschen in dem ausgelaugten Land. Die Vereinten Nationen schätzen, dass mittlerweile über neun Millionen Syrer auf der Flucht sind. Das ist fast die Hälfte der Bevölkerung. Mehr als 2,5 Millionen Menschen sind ins Ausland geflohen. Das syrische Drama ist eine der größten Flüchtlingskatastrophen seit dem Zweiten Weltkrieg. Um den Flüchtlingen zu helfen, hat die Funke Mediengruppe gemeinsam mit der Caritas im Ruhrbistum eine Spendenaktion gestartet. Dank der Spenden  von Zeitungsleserinnen und –lesern konnte für Tausende von Flüchtlingskindern im Nordirak warme Winterkleidung gekauft werden. Die Hilfsaktion soll fortgesetzt werden. (do)

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