„Ihr seid der Hoffnung Gesicht“

Mit der Bedeutung ihres Sendungsauftrages in der heutigen Zeit setzen sich vom 20.-21. September rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der pastoralen Berufsgruppen des Ruhrbistums auseinander. Zur Jubiläumsfortbildung kommen sie im Kardinal-Hengsbach-Haus zusammen.

Jubiläumsfortbildung für pastorale Berufsgruppen im Kardinal-Hengsbach-Haus

„Ihr seid der Hoffnung Gesicht“  - unter diesem Motto steht die Jubiläumsfortbildung der pastoralen Berufsgruppen vom 20. -21. September im Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen-Werden. Rund 70 Mitglieder aus verschiedenen pastoralen Tätigkeitsfeldern werden sich in 12 Workshops mit der Bedeutung ihres Sendungsauftrages in der heutigen Zeit beschäftigen. „In Zeiten, in denen Seelsorgerinnen und Seelsorger in ihrem Arbeitsalltag immer häufiger mit schwierigen Situationen und Enttäuschungen konfrontiert werden, bieten Fortbildungen die Möglichkeit, an aktuellen Fragen zu arbeiten und sich für den alltäglichen Dienst zu stärken“, erklärt Thomas Zander, Direktor des Kardinal-Hengsbach-Hauses. Neben Auseinandersetzungen mit den veränderten Glaubensorten oder neuem geistlichen Liedgut, werden unter anderem auch neue Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit oder das Verhältnis zu anderen Religionen thematisiert.

Abendgespräch, Kabarett und Feierstunde
Bereits am Mittwoch, 19. September 2012, sind alle interessierten Gäste zu einem Gesprächsabend eingeladen. Ab 19.30 Uhr diskutieren unter anderem der Freiburger Religionssoziologe Professor Dr. Michael Ebertz und Domkapitular Klaus Pfeffer über die Situation und die Zukunft der pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ruhrbistum. Ganz im Zeichen der Kultur steht das Abendprogramm am Donnerstag, 20. September. Ab 19.00 Uhr sind alle Kabarettinteressierten zur „Kultur am Abend“ mit dem Kabarettisten Christian Hirdes eingeladen. Abgerundet wird die Jubiläumsfortbildung am Freitag, 21. September 2012, durch eine Heilige Messe ab 18.00 Uhr mit Generalvikar Dr. Hans-Werner Thönnes und einem anschließenden Feier-Abend.

50-jährige Geschichte
Die Fortbildungsveranstaltung bildetet einen der Höhepunkte der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Kardinal-Hengsbach-Hauses. Idyllisch in der Nähe des Baldeneysees gelegen, lädt die Tagungsstätte des Bistums Essen zur Erholung und Fortbildung ein. Vor 50 Jahren, am 26. März 1962, weihte der damalige Bischof von Essen, Dr. Franz Hengsbach, den Gebäudekomplex auf der Dahler Höhe nach dreijähriger Bauzeit ein. Für die kommenden 32 Jahre diente das Gebäude als Priesterseminar des Bistums. Bereits beim ersten Spatenstich im April 1959 freute sich der Ruhrbischof über die besondere Lage des Gebäudes und die Nähe zur Abteikirche. Im Jahre 1994 wurde die Priesterausbildung in das heutige Priesterseminar nach Bochum verlegt. Nach einer einjährigen Umbau- und Renovierungsphase weihte der damalige Essener Bischof Dr. Hubert Luthe das heutige Kardinal-Hengsbach-Haus am 12. September 1995 feierlich ein und übergab es seiner heutigen Bestimmung. (ja)

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