„Himmlische Helden“ in der Ewigen Stadt

Tausende von Messdienern waren in der vergangenen Woche in Rom. Unter den insgesamt 53.000 jungen Menschen waren auch 145 "Himmlische Helden" aus dem Ruhrbistum. Wieder zurück in ihren Gemeinden zwischen Rhein und Lenne sprudeln sie vor Begeisterung fast über.

Messdiener aus dem Bistum Essen zurück im Ruhrgebiet

Sie sind wieder zurück aus der Ewigen Stadt. Und schon nach wenigen Stunden wollten sie am liebsten wieder mit der Gruppe zusammen sein. Franzi, Nina, Kristina und Simon sind vier von insgesamt 145 Messdienern aus dem Bistum Essen, die eine Woche lang gemeinsam an der internationalen Wallfahrt der Messdiener in Rom teilgenommen haben. „Es war einfach toll. Die Atmosphäre, die Leute, die Stadt und das Treffen mit tausenden von Gleichgesinnten – einfach irre“, sprudelt die Begeisterung aus der 16jährigen Franzi nur so heraus.

Franzi, die gemeinsam mit ihrer Freundin Nina als einzige Messdienerinnen der Gemeinde St. Franziskus in Bochum-Weitmar an dem internationalen Treffen teilnahm, war besonders angetan von dem Gruppengefühl der Jugendlichen aus dem Bistum Essen. „Auf der Hinfahrt kannten wir quasi niemanden, aber das änderte sich sehr schnell. Wir haben jede Menge neue Leute in der Woche kennengelernt. Bei einigen war es nach wenigen Stunden so, als habe man sich schon immer gekannt“, freuen sich die Bochumerinnen. Eine so tolle Gemeinschaft habe sie auf keiner anderen Jugendfahrt bisher erlebt, fügt Franzi noch hinzu. Dank der einheitlichen Kopfbedeckung -  ein Hut bedruckt mit dem Logo der „Himmlischen Helden“ - verlor man auch niemanden so schnell. „Wir Essener waren gut sichtbar und hörbar“, schmunzeln die vier.

Die 23jährige Kristina aus Essen-Borbeck, für die diese Fahrt einen Abschluss ihrer aktiven Messdienerzeit in der Gemeinde St. Dionysius bedeutete, war ebenfalls begeistert. „Die Atmosphäre war atemberaubend. Obwohl wir so viele waren, war es auch eine sehr spirituelle Zeit“, so die junge Frau. Mit einer solchen Spiritualität der Fahrt hatten Franzi, Nina, Kristina und Simon gar nicht gerechnet. Abgerundet wurden die positiven Erfahrungen nicht zuletzt durch die Begegnungen mit Messdienern anderer Nationen. „Alle, die sich dort begegneten, hatten ein gemeinsames Fundament, das merkte man die ganze Zeit“, so die Jugendlichen aus dem Ruhrbistum.

In Rom habe man neben vielen kulturellen Angeboten eine Woche ganz intensiv seinen Glauben gelebt und Kraft gewonnen, fassen die Jugendlichen aus Bochum, Essen und Oberhausen ihre Eindrücke zusammen. „Überall wurde gesungen, gebetet, gelacht, geredet – alle Menschen gingen offen aufeinander zu.“ Diese Einschätzung bestätigt auch Schwester Birgit Holtik, die im Bistum Essen die Messdienerpastoral begleitet. „Es war toll, so viele junge, motivierte Menschen zu sehen. Einmal mehr wurde mir deutlich, das diese jungen Leute Spiritualität wollen, sie wollen Kirche mitgestalten – man muss sie nur lassen.“ Noch immer bekomme sie ein Gänsehaut-Gefühl, wenn sie an die Stimmung in Rom denke. Diese Erinnerungen fest im Blick, wissen Franzi, Nina, Kristina und Simon schon jetzt: „Beim nächsten Mal sind wir wieder dabei!“ (dr)

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