von Thomas Rünker

Gemeinsames Engagement für benachteiligte Jugendliche

Katholische Einrichtungen der Jugendberufshilfe und der Jugendsozialarbeit im Bistum Essen schließen sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen. Im Sinne der benachteiligten jungen Leute wollen sie ihre Anliegen künftig noch stärker gemeinsam vorantreiben.

Anliegen in die Kirche und auf die Landesebene transportieren

Um benachteiligte Jugendliche noch erfolgreicher in die Arbeitswelt zu integrieren, haben sich zehn katholische Träger der Jugendberufshilfe und der Jugendsozialarbeit am Dienstag in Essen zur Diözesanarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit zusammengeschlossen. „Die katholische Jugendsozialarbeit ist Teil der kirchlichen Jugendarbeit“, betonte Christian Gentges, der als Beauftragter des Ruhrbistums für die Jugendsozialarbeit die neue Arbeitsgemeinschaft moderiert. „Sie dient den jungen Menschen, die aufgrund sozialer Benachteiligungen oder individueller Beeinträchtigungen einen erhöhten Unterstützungsbedarf haben.“

Unter anderem haben sich in der neuen Arbeitsgemeinschaft die Jugendberufshilfe-Einrichtungen des Franz-Sales-Hauses (Essen) sowie „die Kurbel“ (Oberhausen), „die Boje“ (Essen), „Werkkiste“ (Duisburg), „Förderkorb“ (Gelsenkirchen), zusammengeschlossen. Außerdem sind das Wattenscheider Berufsbildungszentrum, das Kolpingberufsbildungswerk, der Kolping-Diözesanverband, das Kolping-Jugendwohnheim in Essen-Frohnhausen und der Caritas-Diözesanverband mit dabei. Zum Sprecher der neuen Arbeitsgemeinschaft wählten die Gründungsmitglieder Ulrich Klein, Geschäftsführer der Oberhausener Einrichtung „die Kurbel“.

Einerseits soll die neue Arbeitsgemeinschaft der Vernetzung und dem fachlichen Austausch der Leiterinnen und Leiter der beteiligten Einrichtungen dienen. Andererseits sollen die Anliegen der Jugendsozialarbeit im Ruhrbistum über das neue Gremium aber auch noch stärker als bislang in die Jugendarbeit des Bistums und auf Landesebene transportiert werden.

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