Filipino-Gemeinde feiert „Santa Cruzan“-Fest auf dem Burgplatz

Bei dem traditionellen Fest wird die Gottesmutter Maria und das Heilige Kreuz verehrt. Die Botschafterin der Philippinen, Essens Oberbürgermeister und Weihbischof Schepers werden auf dem Burgplatz erwartet.

Essener Weihbischof Ludger Schepers feiert Festgottesdienst

Das traditionelle Fest „Santacruzan“ („Heiligkreuz“), der 116. Tag der Unabhängigkeit der Philippinen und das 60-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen dem Inselstaat und der Bundesrepublik – gleich drei Anlässe für ein großes Fest der Begegnung, zu dem die Filipino-Gemeinde für Samstag, 14. Juni 2014, ab 9.00 Uhr auf den Burgplatz in Essen einlädt.

Die Botschafterin der Philippinen, Cleofe R. Natividad, aus Berlin wird ebenso dabei sein wie der Essener Oberbürgermeister Reinhard Paß, der zugleich Schirmherr des Filipino-Tages in der Ruhrmetropole ist. Mit einer Prozession über den Burgplatz wird das Santacruzan-Fest eingeleitet. Anschließend feiert der Essener Weihbischof Ludger Schepers mit den Filipinos aus ganz Nordrhein-Westfalen einen feierlichen Gottesdienst.

Daneben erwartet die vielen Gäste ein buntes kulturelles Programm mit Tänzen, Gesang, Informationen und philippinischen Leckerbissen.

Allein in Nordrhein-Westfalen leben rund 8.000 Filipinos, die durch ihren Beruf oder durch Heirat seit Langem in die deutsche Gesellschaft integriert sind. Seit einigen Jahren ist in Essen auch ein Konsulat der Philippinen für NRW und weitere Bundesländer beheimatet.

Für die Filipinos ist das Fest „Santacruzan“, mit dem die Gottesmutter Maria und das Heilige Kreuz verehrt wird, eine „Brücke zur Heimat“. Bei dieser religiösen Feier ist zugleich der Einfluss der spanischen Kolonialmacht über die Philippinen noch erkennbar. So hat für die Filipinos auch die Erinnerung an ihre Unabhängigkeit vor 116 Jahren einen besonderen Stellenwert. (ul)

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