Festgottesdienste im Essener Dom

Am 16. August ist der Gedenktag des heiligen Altfrid, des Gründers von Stift und Stadt Essen. Am Tag zuvor, dem Fest Mariä Himmelfahrt, wird im Essener Dom der Schrein mit den Gebeinen des Heiligen zur Verehrung aufgestellt.

Am Samstag, 15. August, feiert die Katholische Kirche das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel. Gleichzeitig ist es der Todestag des heiligen Altfrid, des Gründers von Stift und Stadt Essen. Um 10 Uhr feiert der Diözesanadministrator Weihbischof Franz Vorrath das Pontifikalamt im Essener Dom. Musikalisch gestaltet wird die Eucharistiefeier mit Kantoren- und Gemeindegesängen sowie mit Musik für Sopran und Orgel. Zum Schluss des Gottesdienstes wird der Schrein mit den Gebeinen des heiligen Altfrid aus der Krypta erhoben und auf den Stufen des Altares im Essener Dom zur Verehrung ausgestellt.

Das Fest des heiligen Altfrid, des Gründers von Stift und Stadt Essen und vierten Bischofs von Hildesheim, wird am Sonntag, 16. August, gefeiert. Das Pontifikalamt mit mit dem Bischof von Hildesheim, Norbert Trelle, sowie dem Essener Diözesanadministrator, Weihbischof Franz Vorrath, und Weihbischof Ludger Schepers im Dom beginnt um 10 Uhr. zum Abschluss des Altfridfestes feiert Domproopst Otmar Vieth um 19 Uhr mit den Gläubigen ein Festhochamt in der Domkirche. Nach dem Gottesdienst wird der Schrein des heiligen Altfrid in einer Reliquienprozession wieder in die Krypta zurück gebracht. (mi)

Zur Person

Altfrid, Bischof von Hildesheim und Gründer des Stiftes Essen, wurde um 800 geboren. Er entstammte einem angesehenen sächsischen Adelsgeschlecht und erhielt eine gute Erziehung, vermutlich in den Klöstern von Fulda oder Corvey. 851 wurde er zum vierten Bischof von Hildesheim ernannt. Um 852 gründete er auf seinem Hofgut Astnide das Stift Essen. Erste Äbtissin wurde seine Schwester Gerswid. Als Berater und Gesandter König Ludwigs des Deutschen erlangte er politischen Einfluss, war als Unterhändler und Friedensstifter zwischen dem West- und Ostfrankenreich tätig. Groß war seine Sorge um Klöster und die Bildung des Klerus. Er ist Begründer des Hildesheimer Doms (1. November 872) und der ersten Kirche in Essen, die dem heiligen Quintinus geweiht und erst 1817 abgerissen wurde. Altfrid starb am 15. August 874 und wurde auf seinen Wunsch in der von ihm errichteten Stiftskirche zu Essen, die seit 1958 Bischofskirche ist, bestattet. Der Gedenktag Altfrids ist am 16. August. Am Vorabend wird im Essener Dom der Schrein mit den Gebeinen des Heiligen feierlich erhoben.
 

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