Ehemaliger Dombaumeister Heinz Dohmen wird 75 Jahre alt

Der ehemalige Diözesan- und Dombaumeister im Bistum Essen, Dr. Heinz Dohmen, feiert am Sonntag, 23. August, seinen 75. Geburtstag.

24 Jahre hat er als zweiter Diözesan- und Dombaumeister sowie als Diözesankonservator im Bistum Essen gewirkt; am 31. August 1999 ging er in den (Un-)Ruhestand. Am Sonntag, 23. August feiert  Professor Dr. Heinz Dohmen seinen 75. Geburtstag. 

Dohmen, 1934 in Heinsberg (Rheinland) geboren, nahm nach dem Abitur 1954 an der Technischen Hochschule Aachen das Studium der Architektur und der künstlerischen Techniken auf, das er 1959 mit dem Diplom abschloss. Als Mitarbeiter und zum Teil auch als Partner in verschiedenen großen Architekturbüros in Bonn sowie im Eifel- und Moselraum erwarb er sich praktisches Wissen und Erfahrung. 1974 wurde Dohmen an der Technischen Hochschule Aachen zum Dr.-Ing. promoviert. Am 1. Oktober 1976 begann er als Nachfolger des ersten Diözesanbaumeisters und Diözesankonservators Eberhard Michael Kleffner seine Tätigkeit im Bistum Essen. Als Lehrbeauftragter an der Universität – Gesamthochschule Essen wirkte Dohmen seit 1981. 1984 wurde er zum Dombaumeister an der Essener Kathedralkirche ernannt, seit 1994 war er darüber hinaus Baudezernent im Bischöflichen Generalvikariat. Der Minister für Wissenschaft und Forschung in Nordrhein-Westfalen ernannte Dohmen 1989 zum Honorar-Professor.

Zahlreiche Kirchen und Bauten im Ruhrbistum und weit darüber hinaus – auch im Ausland von Bali bis Brasilien, von Ungarn bis Ghana - tragen die „Handschrift“ des Essener Diözesanbaumeisters. In seine Amtszeit fiel unter anderem der Bau der Westkrypta und der neuen Sakristei am Essener Dom sowie die Sanierung der Domkirche. Auch die „neue“ Wolfsburg in Mülheim-Speldorf und der Neubau der Jugendbildungsstätte St. Altfrid in Kettwig entstanden unter seiner Leitung. Zahlreiche Bücher und Aufsätze über Kirchenbau, Kunst und Künstler machten Dohmen auch über die Grenzen des Bistums zwischen Rhein und Lenne hinaus bekannt.

Für Dohmen war und ist sein Beruf gleichzeitig Hobby. So brachte er seine Kenntnisse und Fähigkeiten ein in die Arbeit verschiedener Gremien wie dem Kunstverein des Bistums Essen, der Werdener Communitas Sancti Ludgeri und dem Münsterbauverein. (mi)

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