Domradio überträgt Ludgerus-Festmesse

Das Kölner Domradio wird den feierlichen Gottesdienst mit Joachim Kardinal Meisner am Fest der Umtragung der Gebeine des heiligen Ludgerus, am Sonntag, 6. September, um 10.00 live aus der Basilika St. Ludgerus in Essen-Werden im Internet sowie über seine Radio- und Sattelitenfrequenzen übertragen.

Fest der „Umtragung der Gebeine des heiligen Liudger“

Als persönlicher Gesandter von Papst Benedikt XVI. wird der Kölner Erzbischof, Joachim Kardinal Meisner, am Sonntag, 6. September, um 10 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst in der Werdener Basilika den Höhepunkt des Ludgerus-Jahres eröffnen. Zusammen mit den Gläubigen und den Bischöfen Felix Genn (Münster), Franz-Josef Bode (Osnabrück), Luc Van Looy (Gent) und Gilbert Louis (Chalons-en Champagne) sowie dem Diözesanadministrator des Bistums Essen ,Franz Vorrath, und den Weihbischöfen Ludger Schepers und Franz Grave feiert Meisner das traditionelle Pontifikalamt zum Fest der "Umtragung der Gebeine des heiligen Liudger". Im Anschluss daran wird der Reliquienschrein mit den Gebeinen des Heiligen in einer Prozession durch die festlich geschmückten Straßen des Essener Stadtteils Werden getragen. Auch in diesem Jahr wird es wieder eine Statio an der Evangelischen Kirche geben. Mit der Pontifikalvesper um 18 Uhr und der Rückführung des Ludgerusschreines in die Krypta der Basilika endet die Festwoche des Ludgerus-Jahres 2009, das unter dem Motto „In der Spur des Glaubens“ steht. Am 26. März 2009 jährte sich zum 1200. Mal der Todestag des heiligen Ludgerus, der zu den großen Heiligen Europas zählt.

Live-Übertragung des Höhepunktes des Ludgerus-Jahres

Erstmals überträgt das Kölner Domradio den feierlichen Gottesdienst über seine Radio- und Satellitenfrequenzen sowie in Bild und Ton im Internet als livestreaming.  (www.domradio.de)

Historische Ursprung

Das Ludgerusfest wird seit dem Jahre 1128 gefeiert. Es geht auf den 28. Abt von Werden, Bernhard von Wevelinghoven (1125-1138) zurück. Aus Dankbarkeit für die Abwehr einer Hungersnot legte der Abt das Gelübde ab, die Gebeine des Ortsheiligen – des Friesen- und Sachsenmissionars Liudger – im Rahmen einer feierlichen Prozession jährlich am Vorabend des Festes des heiligen Bartholomäus (24. August) durch den Ort tragen zu lassen. Dieses Versprechen wird bis heute eingehalten – mit der Abweichung, dass der Prozessionstag wegen der Ferienzeit auf den ersten September-Sonntag verlegt wurde. (pp)

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