Die Ukraine 25 Jahre nach der Wende

Andrij Waskowycz hat selber die angespannten Wochen auf dem Maidan in Kiew miterlebt. Am 6. Juni 2014 ist der Präsident der Griechisch-Katholischen Caritas der Ukraine zu Gast im Medienforum des Bistums Essen und spricht im Rahmen der Renovabis-Pfingstaktion 2014 zum Thema „Die Ukraine 25 Jahre nach der Wende – Neue Umbrüche und geopolitische Herausforderungen in Europa“.



Podiumsgespräch im Medienforum des Bistums Essen

Im Rahmen der bundesweiten 22. Solidaritätsaktion „Renovabis“ der deutschen Katholiken für Mittel- und Osteuropa, die am 8. Juni im Bistum Essen ihren Abschluss findet, greift das Medienforum des Ruhrbistums, Zwölfling 14, Essen-Mitte, am Freitag, 6. Juni, 19.00 Uhr, ein hochaktuelles Thema auf: „Die Ukraine 25 Jahre nach der Wende – Neue Umbrüche und geopolitische Herausforderungen in Europa“. Der Präsident der Griechisch-Katholischen der Caritas Ukraine, Andrij Waskowycz, der die äußerst angespannten Wochen auf dem Maidan in Kiew miterlebt hat, wird über die Situation in der Ukraine berichten.

Das Land steht nach dem Fall des Regimes von Präsident Janukowycz, der Annexion der Halbinsel Krim durch Russland und den Unruhen und der Gewalt im Osten und Süden der Ukraine vor enormen innen- und außenpolitischen Herausforderungen. Droht die Gefahr einer Spaltung des Landes? Wie wirkt sich der geopolitische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine auf Europa aus? Darüber wird Andrij Waskowycz sprechen und sich anschließend der Diskussion stellen, an der auch der Renovabis-Hauptgeschäftsführer, Pater Stefan Dartmann SJ, teilnimmt. Musikalisch umrahmt wird der Gesprächsabend vom litauischen Ensemble TUTO. Der Eintritt ist frei. Voranmeldungen unter Tel.: 0201/2204-634 oder per E-Mail an kristina.lovric@bistum-essen.de.

Mit der bundesweiten Pfingstaktion 2014 erinnert Renovabis an die „Wende“ und den Fall des Eisernen Vorhangs, der den Kontinent bis vor 25 Jahren zerteilt hat, sowie an die grundlegenden Veränderungen in Europa während der letzten drei Jahrzehnte. Renovabis wirbt gleichzeitig für eine grenzüberschreitende Solidarität auf dem Weg zu einem Ost und West umfassenden, gemeinsamen Europa. (do)

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