von Cordula Spangenberg

Deutsche Bischofskonferenz wählt Mitglieder ihrer Kommissionen

Soziales, Weltkirche, Ökumene: Essener Bischöfe wurden in ihren Verantwortungsbereichen bestätigt

Neue Verantwortlichkeiten innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz: Während ihrer Herbstvollversammlung in Fulda haben die deutschen Bischöfe die Vorsitzenden und Mitglieder der 14 Kommissionen sowie deren Unterkommissionen turnusgemäß neu gewählt. Die Neu- und Wiedergewählten übernehmen diese Aufgabe für die Dauer von fünf Jahren. Da Papst Franziskus den Bischofskonferenzen mehr Handlungsfreiheit zubilligen möchte, könnte den Kommissionen künftig mehr Verantwortung zufallen.

Die drei Bischöfe des Bistums Essen Franz-Josef Overbeck, Ludger Schepers und Wilhelm Zimmermann sind in verschiedenen Kommissionen in ihren Ämtern bestätigt worden. Bischof Overbeck bleibt weiterhin Vorsitzender der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen. Ebenso arbeitet er weiter in der Glaubenskommission, die sich mit dogmatischen Fragen der Glaubenslehre befasst, und leitet als Vorsitzender die Unterkommission für Lateinamerika insbesondere für das kirchliche Hilfswerk Adveniat – ein Amt, das er seit 2010 bekleidet.  

Weihbischof Ludger Schepers bleibt Vorsitzender der Unterkommission für Missionsfragen, die sich des kirchlichen Hilfswerkes Missio annimmt. Außerdem wurde er als Mitglied der Pastoralkommission bestätigt, die Veränderungen in der Seelsorge beobachtet und auswertet, und arbeitet in der Kommission Weltkirche und den Unterkommissionen „Frauen in Kirche und Gesellschaft“ sowie für Missionsfragen.

Für Weihbischof Wilhelm Zimmermann bleiben die Verpflichtungen in der Ökumene-Kommission und der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog weiter bestehen.

Aufgabe aller Kommissionen ist es, Entwicklungen ihres Themenbereiches zu beobachten, entsprechende Stellungnahmen für die Vollversammlung zu erarbeiten und deren Beschlüsse durchzuführen.

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