Der Menschenfreundlichkeit Gottes ein Gesicht geben

Weihbischof Zimmermann predigt beim 499. Annenfest in der Pfarrei St. Lambertus in Essen-Rellinghausen

Weihbischof Zimmermann predigt beim 499. Annenfest in der Pfarrei St. Lambertus in Essen-Rellinghausen

Die Kirche müsse stärker wahrnehmen, was die Menschen heutzutage brauchen, und die Tradition in die Sprache von heute übersetzen, sagte der Essener Weihbischof Wilhelm Zimmermann bei seiner Predigt zum 499. Annenfest in der Pfarrei St. Lambertus in Essen-Rellinghausen. Anlässlich der jüngst veröffentlichten kirchlichen Jahresstatistik zur sinkenden Zahl der Katholiken auch im Bistum Essen stellte Zimmermann die selbstkritische Frage, ob die Kirche die Menschen mit manchen ihrer Positionen überhaupt noch erreiche. Vielmehr müsse der Maßstab der Kirche die Menschenfreundlichkeit Gottes sein, um mit Alten und Bedürftigen umzugehen, mit wiederverheiratet Geschiedenen oder mit denen, die in der globalisierten Welt nach Sinn suchten.

Zimmermann sprach bei einem Gottesdienst zum Annenfest, dessen Ursprung auf einen Hostienraub im Jahr 1516 zurückgeht. Es wird auch heute noch alljährlich in Rellinghausen mit einem überörtlich beachteten Festtag am 26. Juli begangen, dem Gedenktag der Heiligen Anna, die der Legende nach die Mutter Marias und damit Großmutter Jesu war. (cs)

Predigt von Weihbischof Wilhelm Zimmermann beim 499. Annenfest

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