Das Ruhrbistum sportlich unterwegs

Bistumsmitarbeiterin Daria Lüttig schaffte es bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft im Badminton für Menschen mit Behinderung mehrfach auf das Siegertreppchen.

Mitarbeiterin gewann bei Badminton-Meisterschaft in gleich drei Kategorien

Einen großen Erfolg bei der Deutschen Badminton-Meisterschaft für Menschen mit Behinderung erzielte Daria Lüttig aus Bottrop. Die 20-Jährige ist Mitarbeiterin des Bistums Essen in den Zentralabteilungen Politik, Wirtschaft und Soziales sowie Weltkirche und Mission. Lüttig errang in allen drei Kategorien, in denen sie angetreten war, die Bronzemedaille: Dameneinzel, -doppel und Mixed-Doppel.

"Hobbymäßig spiele ich Badminton schon seit sehr langer Zeit", erzählt sie. Unter anderem ist Lüttig in der Badminton-Gruppe des Bischöflichen Generalvikariates aktiv. Der Sport bereite ihr viel Freude und sei zugleich eine Art Ausgleich für ihre Arbeit, denn "man kann sich dabei richtig auspowern", so Lüttig. Als Leistungssport betreibt sie Badminton aber erst seit wenigen Wochen. Nach ihrem Eintritt in die Reha- und Behindertensport-Gemeinschaft (RBG) Dortmund 51 war dann der Weg frei für die Teilnahme an der Meisterschaft.

Vom 15. bis 17. April 2011 fanden die 13. Deutschen Meisterschaften im Badminton für Menschen mit Behinderung in Laatzen bei Hannover statt. "Es waren alles spannende Partien, denn die Entscheidung fiel immer erst im dritten Spiel", berichtet Lüttig, die das Siegertreppchen mehrfach erklimmen konnte. Der Lohn für den Erfolg war jeweils ein Pokal und eine Urkunde.

Daheim feierte sie die Siege gebührend mit ihrem Verein und auch mit den Freunden und der Familie. Letztere war von dem großen Erfolg überrascht: "Meine Familie konnte anfangs gar nicht glauben, dass ich gewonnen habe", sagt Lüttig. Das treffe allerdings auch auf sie zu, denn sie hätte mit der Einstellung teilgenommen, dass Dabeisein alles ist. Doch es kam der Sieg – und der auch noch in allen Disziplinen: "Das konnte ich dann selbst nicht fassen!" (tmg)

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