Chaim Noll liest aus „Der Schmuggel über die Zeitgrenze“

Das Medienforum im Bistum Esen lädt am Dienstag, 27. Oktober, zu Lesung und Gespräch mit dem deutsch-israelischen Autor. Noll liest aus seinen Erinnerungen an seine Kindheit im geteilten Berlin.

Lesung und Gespräch mit dem deutsch-israelischen Autor

Spannend wird es, wenn Chaim Noll am Dienstag, 27. Oktober, um 19.30 Uhr im Medienforum des Bistums Essen unter dem Titel „Der Schmuggel über die Zeitgrenze“ aus den Erinnerungen an seine Kindheit im geteilten Berlin liest. Der deutsch-israelische Schriftsteller, der vor 20 Jahren nach Israel auswanderte und heute in der Wüste Negev lebt, wuchs als Hans Noll in Ostberlin auf. Sein Vater war der bekannte DDR-Schriftsteller Dieter Noll, der zur privilegierten Führungsschicht des Landes gehörte. Zu dieser Lesung mit anschließendem Gespräch lädt das Medienforum, Zwölfling 14, gemeinsam mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V., Essen, und der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung Essen ein. Karten gibt es für zehn Euro im Vorverkauf im Medienforum und an der Abendkasse.

Chaim Noll studierte Kunst und Kunstgeschichte in Ost-Berlin, bevor er Anfang der 1980er Jahre den Kriegsdienst verweigerte und gegen das DDR-System opponierte. Er stellte einen Ausreiseantrag, siedelte zunächst nach West-Berlin über, lebte einige Jahre in Rom und ging dann mit seiner Frau nach Israel. 1998 erhielt er die israelische Staatsbürgerschaft. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit unterrichtet Noll an der Universität in Be'er Scheva und reist regelmäßig zu Vorträgen und Lesungen nach Deutschland. (cs)

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