Bundesministerin Andrea Nahles spricht im Essener Dom

„Soziale Teilhabe für alle – Wir lassen niemanden zurück“ - unter diesem Leitsatz steht der Sozialpolitische Aschermittwoch der Kirchen am 18. Februar 2015 im Essener Dom. Hier spricht die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Andrea Nahles.


Ruhrbischof und Präses laden zum Sozialpolitischen Aschermittwoch nach Essen ein

Unter dem Leitsatz „Soziale Teilhabe für alle – Wir lassen niemanden zurück“ steht der „Sozialpolitische Aschermittwoch“, zu dem die Evangelische Kirche im Rheinland und das Bistum Essen für Mittwoch, 18. Februar, 10.30 Uhr, in den Essener Dom, Burgplatz, einladen. Referentin zum Hauptthema ist Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Die Liturgie gestalten Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck und Christoph Pistorius, Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Die Veranstaltung schließt mit einer Einladung zum Empfang (mit Fastensuppe) in der Aula des Bischöflichen Generalvikariates.

Damit setzen die Kirchen ihre gemeinsame Veranstaltungsreihe fort, die 1998 mit dem Sozialpolitischen Aschermittwoch in Duisburg begonnen hat und seit 2002 dauerhaft in Essen weitergeführt wird. Für das Bistum Essen und die Rheinische Landeskirche ist es gute Tradition, am Aschermittwoch für Solidarität und Gerechtigkeit einzutreten.

In ihrer Einladung zum Sozialpolitischen Aschermittwoch verweisen Bischof Overbeck und Präses Manfred Rekowski darauf, dass das vor zehn Jahren verabschiedete vierte Hartz-Gesetz bis heute ein sehr unterschiedliches Echo hervorrufen, das von prinzipieller Zustimmung bis hin zur deutlichen Ablehnung reicht. Unter der Maxime des „Forderns und Förderns“ wurde der Umgang mit der Gruppe der Langzeitarbeitslosen neu definiert. Sowohl durch die Neuregelungen von Zumutbarkeitskriterien als auch von Sanktionierungen sowie weiteren Maßnahmen machte der Gesetzgeber deutlich, dass nicht nur er sich von einem Verwalter zu einem Vermittler von Arbeitslosen weiterentwickeln und profilieren muss, sondern auch, dass besonders die Langzeitarbeitslosen selbst stärker gefördert werden sollen.

Trotz der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren darf nach Ansicht beider Kirchen aber auch der Blick auf die bleibenden Herausforderungen wie beispielsweise die Wiedereingliederung
von älteren Erwerbsfähigen nicht vernachlässigt werden. „Besonders die Kirchen sind Anwälte der Menschen, die trotz aller positiven Entwicklungen an gesellschaftliche Ränder gedrückt werden“, betonen Bischof Overbeck und Präses Rekowski.  

Um eine Anmeldung wird gebeten: postalisch an die Katholische Akademie „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, 45475 Mülheim an der Ruhr, per Telefon unter 0208/999 19-981 oder per E-Mail an akademieanmeldung@bistum-essen.de. (do)

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