Bischofsstab von Altbischof Luthe nach Köln zurückgekehrt

Der Bischofsstab von Altbischof Dr. Hubert Luthe ist in die Kölner Domschatzkammer zurückgekehrt. Der Stab war ein Geschenk zu Luthes Bischofsweihe.


Leihgabe von Kardinal Frings

1969 hatte Altbischof Dr. Hubert Luthe zu seiner Bischofsweihe von dem damaligen Kölner Erzbischof Frings seinen Bischofsstab geschenkt bekommen. Luthe war eng mit Kardinal Frings verbunden. So war er bis 1968 Erzbischöflicher Kaplan und Geheimsekretär des Kardinals und begleitete diesen unter anderem auch zum Zweiten Vatikanische Konzil nach Rom.

Der Bischofsstab entstand zwischen 1942 und 1946 im Auftrag der Neusser Pfarrgemeinde St. Quirinus. Angefertigt wurde er von der Bildhauerin Hildegard Domizlaff. Die sogenannte „Curva“, also die Krümme des Stabes ist aus gegossenem Silber gefertigt. Als vollplastische Figuren sind in ihrer Mitte der Gute Hirte mit dem verlorenen Schaf auf den Schultern und der mythologische Sänger Orpheus mit Lyra dargestellt. Am zylinderförmigen Knauf über dem Griff des Stabes sind die Gottesmutter Maria, der Heilige Joseph und der Heilige Quirinus dargestellt.

Frings hatte sich 1964 einen leichteren „Altersstab“ anfertigen lassen. Luthe hatte vor seinem Tod am 4. Februar 2014 bestimmt, dass der Bischofsstab wieder nach Köln zurückgebracht werden solle. Der Essener Dompropst Thomas Zander überreichte den Bischofsstab an den Kölner Dompropst Dr. Norbert Feldhoff und betonte: "Wir geben ihn mit einem weinenden Auge zurück". (pek,ja)

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