von Thomas Rünker

Bischöfe bitten an Palmsonntag um Spenden für das Heilige Land

Angesichts der Fluchtbewegungen sorgen sich die Bischöfe „um die Existenz des Christentums in der Ursprungsregion unseres Glau-bens“. Neben Spenden bitten sie die Gläubigen um ihr Gebet und regen Pilgerreisen nach Israel und Palästina an.

Zum Palmsonntag am 20. März bitten die deutschen Bischöfe die katholischen Gläubigen wieder um Spenden für das Heilige Land. „Der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern scheint von einer Lösung weiter entfernt zu sein denn je“, heißt es in dem Aufruf zur Palmsonntags-Kollekte, den auch Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck unterzeichnet hat. „Noch bedrückender ist die Lage in anderen Teilen dieser Weltgegend“, schreiben die Bischöfe mit Verweis auf Hunderttausende Todesopfer im benachbarten Syrien und Millionen Menschen auf der Flucht. Angesichts der vielen Christen, die in den vergangenen Jahren die Ursprungsregion des Christentums verlassen haben, betonen die deutschen Bischöfe: „Wir sind überzeugt: Auch die Katholiken in Deutschland sollten das ihnen Mögliche tun, damit die Christen des Heiligen Landes in ihrer Heimat verbleiben oder bald wieder dorthin zurückkehren können. Hier geht es um die Existenz des Christentums in der Ursprungsregion unseres Glaubens!“

Konkret bitten die Bischöfe um das „Gebet für die Christen und für alle Menschen im Heiligen Land“ und ermutigen zu Pilgerreisen, die über persönliche Begegnungen mit den christlichen Gemeinden zu „einem wichtigen Zeichen der Solidarität“ werden könnten. Zudem bitten sie in den Gottesdiensten am Palmsonntag um eine „großzügige Spende. Sie hilft den kirchlichen Einrichtungen im Heiligen Land bei ihrem schwierigen Dienst an den Menschen.“

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