Aus alt wird neu

Das Kardinal-Hengsbach-Haus soll in diesem Jahr umfassend renoviert werden. Die Neugestaltung der Gebäudeteile orientiert sich dabei an dem ursprünglichen Stil des Hauses aus den 60er Jahren.

Renovierungsarbeiten am Kardinal-Hengsbach-Haus

Eingangsbereich und Seminarkirche stehen im Mittelpunkt der Baumaßnahmen, die im kommenden Sommer am Kardinal-Hengsbach-Haus durchgeführt werden sollen. Beide Gebäudeteile weisen erhebliche Schäden auf, die eine umfassende Renovierung und Neugestaltung notwendig machen. Insbesondere die Dachkonstruktion der Kirche und die Stahlrahmen des Eingangs sind stark verfallen und bedürfen einer gründlichen Reparatur oder gar der Erneuerung.

Die Pläne sehen eine Modernisierung des Eingangsbereiches vor, welche die Schaffung eines behindertengerechten Zugangs sowie eines transparenten Einganges umfasst.

In der Seminarkirche wird neben der Dachsanierung eine gründliche Renovierung des Innenraumes vorgenommen. "Orientierungspunkt für alle Maßnahmen ist die ursprüngliche Konstruktion des Architekten Fritz Schaller, die eine klare und schlichte Linie erkennen lässt. Wir glauben, dass diese Sprache auch heute noch aktuell ist", so Thomas Zander, Direktor der Tagesstätte. Dementsprechend sind für den Innenraum nicht nur neue Akustik- und Beleuchtungskonzepte, sondern auch ein neuer Wandanstrich geplant.

Für die Arbeiten wurde der Architekt Professor Thomas Kesseler aus Düsseldorf beauftragt. Die Bauarbeiten sollen im Oktober abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 950.000 Euro. (ms)

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