Ein Zeichen für die lebendige Kirchenmusik im Ruhrbistum

Vier Chöre aus dem Ruhrbistum wurden von Bundespräsident Joachim Gauck mit der Zelterplakette ausgezeichnet und somit für ihre langjährigen Verdienste für die Chormusik geehrt.


Zelter-Plakette an vier Chöre aus dem Ruhrbistum

„Laienchöre und –orchester bereichern das kulturelle und soziale Leben in Nordrhein-Westfalen,“ stellte Kulturministerin Ute Schäfer bei der Überreichung der Zelter-Plakette an 15 Chöre aus Nordrhein-Westfalen fest. Dank „des herausragenden musikalischen Niveaus“ sei „die Laienmusik ein Aushängeschild für die Kultur unseres Landes“. Unter den vom Bundespräsidenten ausgezeichneten Chören sind vier aus dem Bistum Essen: der Kirchenchor St. Michael, Bottrop, die Chorgemeinschaft St. Anna in Bochum, der Chor St. Matthäus in Altena und der Kirchenchor St. Meinolphus in Bochum. Ein deutliches Zeichen für die lebendige Kirchenmusik im Ruhrbistum.

Die Zelter-Plakette wurde 1956 von Bundespräsident Theodor Heuss als staatliche Auszeichnung gestiftet. Sie ist für Chorvereinigungen bestimmt, die sich in langjährigem Wirken besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes und damit um die Förderung des kulturellen Lebens erworben haben. Sie zeigt auf der Vorderseite das Bildnis Zelters und auf der Rückseite den Bundesadler mit der Umschrift „Für Verdienste um Chorgesang und Volkslied“.  In Anerkennung der großen Leistung der vielen Menschen, die sich musikalisch betätigen und die diese vitale Musiklandschaft Nordrhein-Westfalen mit Leben füllen, verleiht das Land NRW die Plaketten jedes Jahr im Rahmen eines zentralen Festakts. Ausgerichtet wurde die Ehrung durch den Chorverband NRW und den Chorverband Städteregion Aachen gemeinsam mit dem Landesmusikrat NRW. (mi)

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