Veranstaltungen


Lesung und Gespräch mit der Autorin Mareike Krügel

„Der erste Tag vom Ende des Lebens -emotional, klug, zum Heulen komisch“

Man kann ja nicht einfach sterben, wenn die Dinge noch ungeklärt sind. Das denkt Katharina, seit sie vor Kurzem das Etwas in ihrer Brust entdeckt hat. Niemand weiß davon, und das ist auch gut so. Denn an diesem Wochenende soll ein letztes Mal alles wie immer sein. Und so entrollt sich das Chaos eines ganz normalen Freitags vor ihr. Während sie aber einen abgetrennten Daumen versorgt, ihren brennenden Trockner löscht und sich auf den emotional nicht unbedenklichen Besuch eines Studienfreundes vorbereitet, beginnt ihr Vorsatz zu bröckeln, und sie stellt sich große Fragen: Ist alles so geworden, wie sie wollte? Ihre Musik, ihre Kinder, die Ehe mit dem in letzter Zeit viel zu abwesenden Costas? Als der Tag fast zu Ende ist, beschließt sie, endlich ihr Geheimnis mit jemandem zu teilen, den sie liebt. – Die Heldin in Mareike Krügels rasantem, klugem Roman gehört ganz sicher zu den einnehmendsten Frauengestalten in der deutschen Gegenwartsliteratur. 

In Kooperation:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen 

Eintritt:        12,00 € 

Vorverkauf:  Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274 

Abendkasse: sofern nicht ausverkauft 

Einlass:         19.00 Uhr

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Lesung und Gespräch mit der Journalistin Andrea von Treuenfeld
„Es sind die kleinen Facetten des Furchtbaren, die so erschüttern.“


Um ihrer Vernichtung zu entkommen, mussten Überlebende des Holocaust ständig neue Verstecke finden, in den Untergrund gehen, sich Partisanen anschließen oder in Länder fliehen, deren Kultur ihnen fremd war. Sie verloren Heimat und Familie und durchlitten Ghettos, Arbeitslager und Konzentrationslager. Schatten der Vergangenheit begleiteten ihr Leben und waren auch in der Kindheit der Zweiten Generation wirksam. Die Journalistin Andrea von Treuenfeld hat prominente Söhne und Töchter dazu befragt, wie prägend die Erinnerungen der Eltern an Flucht, Konzentrationslager und die ermordete Familie waren, welche Bedeutung deren Neuanfang im Land der Täter für das eigene Leben hatte, wie sie als Nachgeborene mit den Traumata der Eltern umgegangen sind und wie es für sie war, in einem Land aufzuwachsen, das noch wenige Jahre zuvor ihre jüdische Familie auslöschen wollte.
Marcel Reif, Nina Ruge, Ilja Richter, Andreas Nachama, Sharon Brauner, Robert Schindel und andere berichten von der Herausforderung, mit dem Ungeheuerlichen leben zu müssen. Obwohl sie ihn nicht selbst erlebt haben, blieb der Holocaust ein wesentliches Element in ihrer Biografie. In diesem Buch erzählen sie davon – offen und sehr berührend.

In Kooperation mit: 
Alte Synagoge Essen
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:             10,00 € 

Vorverkauf:      Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274

Abendkasse:     sofern nicht ausverkauft

Einlass:             19.00 Uhr


Filmgespräche unter Leitung von Marcus Minten, Mülheim

Wilhelm Schmid, der Philosoph, der das Projekt einer „Philosophie der Lebenskunst“ im deutschsprachigen Gebiet zu seinem Anliegen gemacht hat, schreibt: „Der Philosophie ist alles zuzutrauen, nur eines nicht Lebenshilfe.“ Er setzt sich vehement für eine Philosophieein, die „Raum für grundsätzliche Klärungsprozesse bieten kann“.Das hat sich gerade auch in der Praxis zu bewähren - in herausforderndenLebenssituationen.

Seit einiger Zeit spielt der Begriff der Resilienz in diesem Zusammenhangeine bedeutende Rolle. In Filmen werden Geschichten von Menschen in belastenden Situationen erzählt und welche Wege der möglichen Bewältigung sie gehen.

Termine

28.02.2018 19.30 Uhr
11.04.2018 19.30 Uhr
20.06.2018 19.30 Uhr

In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:       
frei

Einlass:       19:00 Uhr

Voranmeldungen:
Medienforum des Bistums Essen Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel. 0201 / 2204-274
medienforum@bistum-essen.de


Buchpräsentation und Gespräch mit dem Autor Dr. Franziskus Siepmann

Gesprächspartner:
Dr. Franziskus Siepmann, Bochum und
Prof. Dr. Wilhelm Tolksdorf, Paderborn/Essen 

Kohlenpott und Arbeiterbistum, zwei typische Namensgebungen für die neue Struktur der Katholischen Kirche im Ruhrgebiet, verweisen auf die pastorale Schwerpunktsetzung der 1958 gegründeten Diözese Essen: Kirchesein für und mit den im Revier lebenden Menschen. Das Bild des sogenannten Ruhrbistums war in dieser Zeit geprägt von einem großen Aufbruch, von unzähligen Kirchenneubauten, Pfarreigründungen, einer starken Akzentuierung in der Arbeiterseelsorge und einem jungen, dynamischen Bischof, Franz Hengsbach. Geprägt war diese Zeit aber auch durch ein Ringen um verschiedene, durchaus innovative Ansätze in der Seelsorge, die das Bistum Essen in vielerlei Hinsicht als pastorales Laboratorium erscheinen ließen.
In den „langen 1960er Jahren“ setzte mit tiefgreifenden kulturellen, gesellschaftlichen und kirchlichen Umbrüchen allerdings ein Wandlungsprozess ein, auf den die Diözese nur zögerlich reagierte.
Der Bistumsleitung gelang es nicht, die gesellschaftlichen Veränderungen, nicht nur im Revier, aufzunehmen und das katholische Selbstverständnis entsprechend zu aktualisieren. Eine zunehmende Entfremdung der Katholiken von ihrer Kirche, innerdiözesane Konflikte sowie eine Erstarrung der anfänglichen diözesanen Aufbruchsstimmung waren die Folgen. Der daraus resultierende verzögerte kirchliche Strukturwandel schimmert bis in die Gegenwart hinein als verblassende Folie der alten Identität des Ruhrbistums durch.

Herzliche Einladung an alle, die sich für die Identität des Ruhrbistums in Geschichte und Gegenwart interessieren!


In Kooperation mit:
Katholische Erwachsenen- und Familienbildung Essen

Eintritt:         5,00 €

Vorverkauf:   Medienforum des Bistums Essen Zwölfling 14, 45127 Essen Tel.: 0201 / 2204-274

Abendkasse:  sofern nicht ausverkauft

Einlass:          
19.00 Uhr