Vinzentinerinnen

Abk. FdC; die Genossenschaft der »Töchter der christlichen Liebe« (Filles de la Charité), im dt. Sprachraum zumeist als Vinzentinnerinnen (auch: Barmherzige Schwestern des Vinzenz von Paul, Filles de la Charité de Saint Vincent de Paul) bezeichnet, wurde vom hl. Vinzenz von Paul und der hl. Louise von Marillac 1633 in Paris gegründet. Erstmals in der Kirchengeschichte wurden Schwestern außerhalb von Klostermauern eingesetzt: in den Elendsvierteln der Stadt, in den Dörfern zur Pflege der Kranken, zum Unterricht und für die Katechese bei Kindern und Jugendlichen, in sozial-karitativen Brennpunkten. Die Gemeinschaft breitete sich schnell auch über die Grenzen Frankreichs hinaus aus. Heute leben und arbeiten weltweit mehr als 21.000 Schwestern in über 80 Ländern für notleidende Menschen. Siehe auch: Vinzentiner.