KAB

Begriffserklärung und Herkunft

KAB ist die Abkürzung für Katholische Arbeitnehmer-Bewegung. Sie ist ein katholischer Sozialverband und eine Bewegung für soziale Gerechtigkeit. Ihre historischen Wurzeln liegen in den katholischen Arbeitervereinen, die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts als Bildungs-, Gemeinschafts- und Selbsthilfevereine entstanden.

Die KAB vertritt insbesondere die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und setzt sich auf Grundlage der katholischen Soziallehre für menschenwürdige Arbeit, soziale Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe ein.

Verankerung im Bistum Essen

Im Bistum Essen besteht ein eigener KAB-Diözesanverband Essen mit örtlichen Basisgruppen und Stadtverbänden unter anderem in Essen, Gelsenkirchen, Duisburg, Oberhausen, Mülheim, Bochum, Hattingen, Wattenscheid und Gladbeck.

Zu seinen Aufgaben gehören gesellschaftspolitisches Engagement, Bildungsarbeit sowie Beratung und Unterstützung in Fragen des Arbeits- und Sozialrechts. Die KAB versteht sich dabei als Interessenvertretung der Arbeitnehmerschaft und als katholische Bewegung, die an einer sozial gerechteren Gesellschaft mitwirken möchte.

Rolle in der Liturgie

Die KAB besitzt keine eigene liturgische Funktion. Als katholische Gemeinschaft verbindet sie ihr gesellschaftliches Engagement jedoch mit Glauben und Spiritualität. Dazu gehören beispielsweise Gottesdienste, religiöse Veranstaltungen und Wallfahrten.

Spirituelle Dimension und Symbolik

Die Arbeit der KAB orientiert sich an der biblischen Botschaft und der katholischen Soziallehre. Christlicher Glaube und gesellschaftliche Verantwortung werden dabei miteinander verbunden. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Menschenwürde, Solidarität, soziale Gerechtigkeit und menschenwürdige Arbeitsbedingungen.

Kernaspekte im Überblick

  • Name und Ursprung: KAB = Katholische Arbeitnehmer-Bewegung; hervorgegangen aus der katholischen Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts
  • Funktion und Zweck: Interessenvertretung, Bildungsarbeit und gesellschaftspolitisches Engagement für soziale Gerechtigkeit und menschenwürdige Arbeit
  • Bedeutung im Bistum Essen: Eigener Diözesanverband mit örtlichen Basisgruppen und Stadtverbänden sowie sozial- und gesellschaftspolitischem Engagement
  • Liturgische Präsenz: Keine eigene liturgische Funktion; Glaubensleben unter anderem durch Gottesdienste, religiöse Veranstaltungen und Wallfahrten
  • Brauchtum und kulturelle Besonderheiten: Verbindung von katholischer Soziallehre, Arbeitnehmerinteressen, gemeinschaftlichem Glaubensleben und gesellschaftspolitischem Engagement